Rudolf Rock & die Schocker ist eine deutsche Rockband, die insgesamt 17 Alben und über 40 Singles auf den Markt gebracht hat.
Geschichte Die Band Rudolf Rock & die Schocker gründete im Jahr 1975 der Ex-Leinemann-Bassist Uli Salm (Rudolf Rock). In den folgenden Jahren wechselten ihre Mitglieder mehrfach; überwiegend Musiker, die bei bekannten Musikgruppen spielten bzw. noch sind.
1981 erreichte die Formation mit dem Titel Mein Transistorradio (Musik: Michael Cretu, Text: Michael Kunze) beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest – „Ein Lied für Dublin“ – Platz 9.
Den größten Charterfolg hatte man im Jahr 1991 mit dem Cover von Herzilein, das sich nach dem Auftritt bei Jürgen von der Lippes Geld oder Liebe 14 Wochen in der Hitparade platzieren konnte und bis auf Platz 12 vordrang.
Seit 2004 ist Susi Salm (vormals Susi Frese) die Sängerin und Frontfrau von Rudolf Rock & Die Schocker.
2011 veröffentlichte Hugo Egon Balder das Album Ist das schön! mit der Band als Begleitung & Uli Salm als Co-Producer.
Name Der Bandname ist eine Verballhornung des Namens von Rudolf Schock, der als Sänger im Bereich Oper und Unterhaltungsmusik zur Zeit der Bandgründung sehr bekannt war.
Bandmitglieder (Auswahl) Ab 2004 – Susi Salm – Vocals, 1975 Alex Conti (Lake, Atlantis, Curly Curve, Hamburg Blues Band); Adrian Askew (Atlantis, Lucifer’s Friend, Joe Cocker, Edison Lighthouse), Bernd Gärtig (Lake, Neil Landon Band), Erich Doll (Truck Stop), Eckart Hofmann (The Faces, Truck Stop, Dirty Dogs), Peter Kirchberger (“Only You”, Dirty Dogs), Neil Landon (“Yesterday”, “Let’s Twist”, The Ivy League, The Flower Pot Men, Fat Matress), Ulf Krüger (Leinemann, Dirty Dogs, Neil Landon 5), „Panzer“ Lehmann (Karthago), Curvin Merchant (Boney M.), Rale Oberpichler (Randy Pie, Paso Doble), Lonzo, Bernd SchulzFrank Göhre: Die Kiez-Trilogie (Faces, Rattles, Randy Pie), Dicky Tarrach (Rattles, Randy Pie, Moti Special), Ingeburg Thomsen (Randy Pie), Freya Wippich (Udo Lindenberg), Susu Eder (Texas Lightning, Foxy), Micky WolfWolf-Reinhard Kemper: Kokain in der Musik: Bestandsaufnahme und Analyse aus kriminologischer Sicht. S. 36. (Düsenberg), Lutz Wollersen (Cool Cad & The Tailfins), Hugo Egon Balder (Birth Control), Bernhard Paul (Roncalli), Micha Götz (Berlin Blues Brothers), Chris Ehringer (Mardi Gras), Gustl Lütjens (Nena, Shirley Bassey), Toby Weber, Jan Zehrfeld (Panzerballett), Otto Stanileu (Spider Murphy Gang), Mickie Stickdorn (Lake, Elephant, Heinz Rudolf Kunze), Eddie Fillip (Inga Rumpf), Björn Hofmann (Rockhouse, Dirty Dogs), Robbie Missler (Muskelkater, Foxie B.), Günther Brackmann (B.Sharp, Boogie House), Mick Brady (Johnny & the Hurricanes, Del Shannon, John Parr), Chris Thornton (Subway), Berry Sarluis (Leinemann, Karl Dall, Achim Reichel).
Rezensionen
Diskografie
Langspielplatten (Auswahl) 1976: Man müßte nochmal halbstark sein 1977: So wie ein Tiger 1978: Volle Pulle 1978: Rock’n Roll Radio Revival Show 1979: Alte Rock’n Roller 1980: Rockin’ Kangaroo als Rudie, englisches AlbumRudie (5) – Rockin' Kangaroo bei Discogs, abgerufen am 1. Mai 2024.Rudolf Rock & die Schocker – History bei rudolfrock.com, abgerufen am 1. Mai 2024. 1991: Lederzwang 1991: Herzlichst (CD) 2007: Live im Witzigmann-Roncalli Bajazzo 2013: Live @ Harley Days Hamburg
Singles und EPs (Auswahl) 1976: Sexy Hexy / Das ist 'ne Party 1976: Blue Jeans Inge / Mann müsste noch mal halbstark sein 1977: So wie ein Tiger / Motive 1978: Volle Pulle / Teddybär 1979: Dieter / Einsam 1979: Das war der Star-Club / Dieter 1980: Du sollst nicht mehr weinen / Teddyboy 1981: Mein Transistorradio / Er steht so auf die Monroe 1984: Sag' Laura, ich liebe sie 1984: Maskerade 1990: Herzilein / Rock Rudolf Rock 1991: Heiner, der Weiner / Schockertwist 2004: Das ist ne Party
Hugo Egon Balder mit Rudolf Rock & Die Schocker 2011: Ist das schön
Literatur Wolf-Reinhard Kemper: Kokain in der Musik: Bestandsaufnahme und Analyse aus kriminologischer Sicht. LIT Verlag Münster, 2001, ISBN 3-8258-5316-0. Frank Göhre: Die Kiez-Trilogie. Pendragon Verlag, 2011, ISBN 3-86532-284-0.
Weblinks
Offizielle Website
Einzelnachweise
Kategorie:Deutsche Band Kategorie:Rockabillyband Kategorie:Band (Hamburg)