Martin Vollenwyder (* 4. Oktober 1953Martin Vollenwyder. In: 20 Minuten vom 11. Januar 2006 in ZürichErwin Koller, Johannes Fischer (Hrsg.): Der wirtschaftliche Erfolg und der gnädige Gott. Christliche Arbeitsmoral, Sozialstaat und Globalisierung. TVZ, Zürich 2007, S. 139, ISBN 978-3-290-20040-4.; heimatberechtigt in Zürich und LohnstorfMartin Vollenwyder. In: moneyhouse.ch, abgerufen am 22. Mai 2014) ist ein Schweizer Politiker (FDP.Die Liberalen). Er amtierte von 2002 bis 2013 als Vorsteher des Finanzdepartements im Stadtrat der Stadt Zürich.

Ausbildung und Beruf Vollenwyder wuchs im Zürcher Quartier Enge auf. Er besuchte die Primar- und Sekundarschule in Zürich. Nach der Wirtschaftsmaturität 1974 studierte er bis 1981 Rechtswissenschaft an der Universität Zürich und schloss sein Studium mit dem juristischen Lizenziat (lic. iur.) ab. In: Wirtschaftsforum Uster, abgerufen am 13. Mai 2013 Nach einem Auslandsaufenthalt in Paris war er von 1982 bis 2002 in verschiedenen Bereichen für die Grossbank Credit Suisse (vormals Schweizerische Kreditanstalt SKA) tätig, unter anderem war er Sekretär bei Robert A. Jeker. Zuletzt war Vollenwyder Direktor und verantwortlicher Ressortchef KMU und Verbände.Edgar Schuler: Elf Jahre Amtszeit in Zahlen. In: Tages-Anzeiger vom 13./14. Mai 2013

Politik Seine politische Karriere begann Vollenwyder 1985 als Mitglied im Gemeinderat der Stadt Zürich, ab 1988 war er Mitglied der Rechnungsprüfungskommission. Dem Gemeinderat gehörte er bis 1996 an. Von 1990 bis 1994 leitete er die FDP-Fraktion im Gemeinderat. Von 1998 bis 2002 war Vollenwyder für die FDP im Kantonsrat des Kantons Zürich. Bei der FDP war er sowohl Präsident in der Stadt Zürich (1994 bis 1996) als auch im Kanton Zürich (1996 bis 2000).

2002 trat er in den Stadtratswahlen als Herausforderer von Elmar Ledergerber (SP) für das Amt des Stadtpräsidenten an, unterlag, wurde aber als Stadtrat gewählt. Er amtierte von 2002 bis 2013 als Vorsteher des Finanzdepartements im Stadtrat der Stadt Zürich, ein Jahr vor den Gesamterneuerungswahlen 2014 trat er zurückJanine Hosp: «Wir haben den Hang, alles maximal und grossartig zu machen.». Interview in: Tages-Anzeiger vom 14. Mai 2013. Richard Wolff (Alternative Liste) wurde daraufhin in den Stadtrat gewählt.

Mandate (Auswahl) Vollenwyder ist Mitglied im Verwaltungsrat der Sparhafen Bank,https://zh.chregister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?uid=CHE-111.736.399 bei der Gebäudeversicherung Kanton Zürich Internetauszug, Handelsregister des Kantons Zürich, abgerufen am 22. Mai 2014, bei der MCH Group und Mitglied im Stiftungsrat der Alfred Escher-Stiftung. Am 1. Oktober 2013 übernahm er das Präsidium der Zürcher Volkshochschule und der Eleonoren-Stiftung, Trägerin des Kinderspital Zürich, im Januar 2014 das Präsidium der Tonhalle-Gesellschaft Zürich, dem Trägerverein des Tonhalle-Orchester Zürich.Namibia, Bhutan, neue Ämter: Vollenwyder plant seine Zukunft. In: Tages-Anzeiger.ch/Newsnet vom 5. Mai 2013 Im Dezember 2024 wurde bekannt, dass Hedy Graber an der Generalversammlung der Tonhalle-Gesellschaft Zürich AG vom 29. Januar 2025 um seine Nachfolge kandidiert.

Privates Vollenwyder ist seit 2013 in zweiter Ehe verheiratet und hat drei erwachsene Töchter aus erster Ehe.Mathias Ninck: Verängstigte Politiker. Interview in: Das Magazin 18/2013 vom 4. Mai 2013 Sein Vater Erich Vollenwyder war 42 Jahre lang Organist in der Kirche Enge.Pia Meier, Lorenz Steinmann: Interview in: Züriberg 12/2013 vom 21. März 2013, S. 5 (PDF-Datei)

Weblinks Martin Vollenwyder auf der Website der Stadt Zürich (2010) auf der Website der Stadt Zürich (Archiv-Version 2013) Thomas Ribi: Ein Kämpfer zieht sich aus der Politik zurück. In: Neue Zürcher Zeitung vom 13. Mai 2013

Einzelnachweise

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