Der Dundretkullen in Gällivare ist eine ehemalige Normalschanze der Kategorie K 90. Er liegt direkt am Berg Dundret.

Geschichte Der Dundretkullen wurde nach Plänen von 1988, in denen noch von einer K-70-Schanze ausgegangen wurde bis 1990 als Ergänzung zum Hellnerstadion, dem Skilanglaufstadion Gällivares, erbaut und fand seinen ersten und bislang einzigen internationalen Einsatz bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 1995, bei denen im Einzel der Norweger Tommy Ingebrigtsen und im Teamspringen Deutschland gewinnen konnte.

2002 fanden auf der Schanze die Schwedischen Meisterschaften statt, im Anschluss daran wurde sie nur noch als Trainingsschanze der Spezialspringer im Winter oder als Austragungsort des B-Weltcup der Nordischen Kombinierer genutzt.

Die Schanze wurde vom historisch bedeutenderen Verein Koskullskulle AIF neben seiner eigenen Schanze, dem 2017 abgerissenen Frejabacken, betrieben. Nachdem die Skisprungabteilung des Vereins inaktiv wurde, wurde auch der Betrieb in Gällivare eingestellt und der Dundretkullen verfällt zunehmend. Zudem wurde die Anlage durch Vandalismus und Ablagerung von Müll und Unrat arg in Mitleidenschaft gezogen und wird heute als Umweltbelastung im Naturschutzgebiet gesehen. Bestrebungen und Planungen, die Schanze zu sanieren und erneut nutzbar zu machen, scheitern bislang an den finanziellen Mitteln.

Nationale Meisterschaften Genannt werden alle vom Schwedischen Skiverband organisierten nationalen Meisterschaften Datum Kategorie Schanze 1. Platz 2. Platz 3. Platz 24. März 2002 SM 2002 Herren K90

Internationale Wettbewerbe Genannt werden alle von der FIS organisierten Sprungwettbewerbe Datum Kategorie Schanze 1. Platz 2. Platz 3. Platz 1. März 1995 Junioren-WM K90 2. März 1995 Junioren-WM K90

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Einzelnachweise

Kategorie:Skisprungschanze in Schweden Kategorie:Gemeinde Gällivare