Max Oskar LütolfTodesanzeige der Familie, Neue Zürcher Zeitung vom 26. November 2015, S. 18. (* 1. Dezember 1934 in AltishofenKürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. 22. Ausgabe (2009). Bd. 2, S. 2541.; † 23. November 2015) war ein Schweizer Musikwissenschaftler.
Lütolf promovierte 1967 und habilitierte sich 1976 an der Universität Zürich, wo er von 1977 bis zu seiner Emeritierung 2000Institut / Geschichtliches, Website des Musikwissenschaftlichen Instituts der Universität Zürich, abgerufen am 1. Mai 2019. – gleichzeitig mit Ernst Lichtenhahn – als Professor tätig war. Seit 1984 war er auch stellvertretender Vorsitzender des 1977 von Johannes Overath gegründeten Instituts für hymnologische und musikethnologische Studien Köln. Lütolf war Begründer der von Bernhard Hangartner und Max Schiendorfer fortgeführten Geistlichen Gesänge des deutschen Mittelalters (GGdM), 2018 hrsg. von Laurenz Lütteken als Das deutsche Kirchenlied, Abteilung II.
1973 wurde er mit der Dent Medal der Royal Musical Association (London) ausgezeichnet und erhielt 1986 ein Ehrendoktorat des Päpstlichen Instituts für Kirchenmusik. 1992 wurde er in die Academia Europaea aufgenommen.
Literatur Bernhard Hangartner, Urs Fischer (Hrsg.): Max Lütolf zum 60. Geburtstag: Festschrift. Wiese, Basel 1994. Laurenz Lütteken: Zum Gedenken an Max Lütolf (1934–2015). In: Die Musikforschung 69, 2016, S. 315.
Weblinks
Meldung der Universität Zürich zum Ableben. In: Neue Zürcher Zeitung vom 27. November 2015
Einzelnachweise
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