Gudula Budke (* 16. Februar 1926 in Osnabrück als Gudula Rabe; † 6. November 2024 ebenda) war eine deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin.Gudula Budke. In: Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2016/2017. Band I: A-O. Verlag Walter de Gruyter, 2016, ISBN 978-3-11-045397-3, S. 133.

Werdegang Budke arbeitete nach einem Volontariat in Oldenburg zunächst als freie Kulturredakteurin und publizierte seit 1970 eigene literarische Texte, die u. a. in „die horen“ erschienen sind. Budke veröffentlichte Romane, Erzählungen und Lyrik. 1971 initiierte sie die ‚Literarische Gruppe Osnabrück e.V.’ und übernahm deren Vorsitz, ab 1981 war sie deren Ehrenvorsitzende. 1975 wurde sie Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS), in dem sie sechs Jahre lang im Vorstand tätig war. 1978 trat sie in den Autorenkreis Plesse, 1980 in den Europäischen Autorenverband „DIE KOGGE“ ein. Budke lebte und arbeitete in Osnabrück.

Preise und Auszeichnungen 1978 Lyrikpreis der Stadt Osnabrück 1979 Stadtschreiberin Soltau 1987 Niedersächsischer Literaturpreis (Künstlerstipendium) 1987 Dr.-Heinrich-Mock-Medaille 1990 Stipendium des Künstlerdorfs Schöppingen 1994 Burgschreiberin zu Plesse 1997 Das Neue Buch Niedersachsen

Werke Engel, die Sekt trinken, 1974 In deinen Wohnungen Israel, 1978 Bilderstürmer, 1982 Trauer muß die Witwe tragen, 1989 Imdugud oder Hochzeit mit dem Löwen, 1992 Dianas Nacht, 1996 Änne und Leonid – Eine unerhörte Geschichte, 1997 Grass verkauft Lakritze, Pendragon Verlag, Dezember 1998

Als Herausgeberin Osnabrücker Autoren. Lyrik + Prosa. Bünde 1975 Schreibfreiheit. Lyrik und Prosa. Osnabrück 1979

Anthologisch in: Poesiealbum neu (Hg.: Ralph Grüneberger) Ausgabe 02/2012

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Einzelnachweise

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