Die Liste der Max-Planck-Institute und -Einrichtungen (Stand April 2024) gibt eine Übersicht über heutige und ehemalige Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft, jeweils unterteilt in Max-Planck-Institute (MPI) und weitere Einrichtungen.
Die Spalte „Name seit“ bzw. „Zeitraum“ gibt an, in welchem Zeitraum die Einrichtung unter diesem Namen besteht bzw. existiert hat. Dies lässt sich eindeutig bestimmen, während die Angabe eines Gründungsjahrs teilweise mit Willkür verbunden wäre. Viele ältere Institute wurden ursprünglich als Kaiser-Wilhelm-Institut gegründet und im Zeitraum 1948 bis 1953 als Max-Planck-Institut neu gegründet – oder nur umbenannt, je nach Sichtweise. Einige Einrichtungen haben sich beispielsweise durch Erweiterung, Aufteilung oder Neuausrichtung erheblich verändert, aber unter Umständen ihren Namen beibehalten. Ein neuer Name kann auf einer Neugründung beruhen oder mit erheblichen Änderungen zusammenhängen; eine Einrichtung kann aber auch umbenannt werden, ohne dass sich sonst etwas ändert. In der Spalte „Hinweise“ werden einige Angaben zur Vorgeschichte oder zu wesentlichen Änderungen gemacht. Zu weiteren Details siehe die einzelnen Artikel.
Heutige Einrichtungen Max-Planck-Institute + Name Ort NameseitHinweise Bibliotheca Hertziana – MPI für Kunstgeschichte Rom (Italien) 1953 1913 Gründung der Bibliotheca Hertziana Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft Berlin 1953 Schwerpunkt Molekülphysik Kunsthistorisches Institut in Florenz – MPI Florenz (Italien) 2002 1897 Gründung des Instituts, seit 2002 MPI Max Planck Florida Institute for Neuroscience Jupiter, Florida (USA) 2007 2012 Eröffnung, erstes und bisher einziges MPI außerhalb Europas MPI für Astronomie Heidelberg 1967 MPI für Astrophysik Garching bei München 1991 zuvor ein Teilinstitut des MPI für Physik und Astrophysik MPI für ausländisches und internationales Privatrecht Hamburg 1949 1956 Umzug von Berlin nach Hamburg MPI für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht Heidelberg 1949 MPI für Bildungsforschung Berlin 1971 zuvor Institut für Bildungsforschung in der Max-Planck-Gesellschaft MPI für Biochemie Planegg-Martinsried 1949/1973 1954 Ausgliederung der Abteilung für Virusforschung als MPI für Virusforschung 1956 Verlegung von Tübingen nach München 1972/73 Integration des bisherigen MPI für Eiweiß- und Lederforschung und des bisherigen MPI für Zellchemie am neuen Standort Martinsried MPI für Biogeochemie Jena 1997 MPI für Biologie des Alterns Köln 2008 MPI für Biologie Tübingen Tübingen 2022 zuvor MPI für Entwicklungsbiologie MPI für biologische Intelligenz Planegg-Martinsried und Pöcking-Seewiesen 2022 entstanden durch Zusammenlegung des MPI für Neurobiologie und des MPI für Ornithologie, rechtlich wirksam ab 2023 MPI für biologische Kybernetik Tübingen 1968 MPI für Biophysik Frankfurt am Main 1948 MPI für Chemie (Otto-Hahn-Institut) Mainz 1949 Beiname „Otto-Hahn-Institut“ seit 1959 MPI für Chemische Energiekonversion Mülheim an der Ruhr 2012 hervorgegangen aus dem MPI für bioanorganische Chemie MPI für chemische Ökologie Jena 1996 MPI für Chemische Physik fester Stoffe Dresden 1995 MPI für demografische Forschung Rostock 1995 MPI für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg 1996 MPI für Dynamik und Selbstorganisation Göttingen 2004 zuvor MPI für Strömungsforschung MPI für empirische Ästhetik Frankfurt am Main 2012 MPI für Politik- und Sozialwissenschaft Göttingen 2007 hervorgegangen aus dem MPI für Geschichte; bis 2026 MPI zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften MPI zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht Freiburg im Breisgau 2020 zuvor MPI für ausländisches und internationales Strafrecht MPI für ethnologische Forschung Halle (Saale) 1999 MPI für evolutionäre Anthropologie Leipzig 1997 MPI für Evolutionsbiologie Plön 2007 zuvor MPI für Limnologie MPI für extraterrestrische Physik Garching bei München 1991 zuvor ein Teilinstitut des MPI für Physik und Astrophysik MPI für Festkörperforschung Stuttgart 1969 MPI für Geoanthropologie Jena 2022 zuvor MPI für Menschheitsgeschichte MPI für Gesellschaftsforschung Köln 1985 MPI für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) Potsdam und Hannover 1995 MPI für Herz- und Lungenforschung (W. G. Kerckhoff-Institut) Bad Nauheim 2004 zuvor MPI für Physiologische und Klinische Forschung MPI für Hirnforschung Frankfurt am Main 1948 MPI für Immunbiologie und Epigenetik Freiburg im Breisgau 2010 zuvor MPI für Immunbiologie MPI für Infektionsbiologie Berlin 1993 MPI für Informatik Saarbrücken 1988 MPI für Innovation und Wettbewerb München 2013 zuvor MPI für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht MPI für Intelligente Systeme Stuttgart und Tübingen 2011 zuvor MPI für Metallforschung MPI für Kernphysik Heidelberg 1958 zuvor Teilinstitut für Physik am MPI für medizinische Forschung MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig 2004 Entstehung durch Zusammenführung des MPI für neuropsychologische Forschung und des MPI für psychologische Forschung MPI für Kohlenforschung Mülheim an der Ruhr 1949 selbständige rechtsfähige Stiftung des privaten Rechts MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung Potsdam 1992 1999 Auflösung voriger Standorte und Einzug in den Neubau in Golm (heute Ortsteil von Potsdam) MPI für Marine Mikrobiologie Bremen 1992 MPI für Mathematik Bonn 1980 MPI für Mathematik in den Naturwissenschaften Leipzig 1996 MPI für medizinische Forschung Heidelberg 1948 MPI für Meteorologie Hamburg 1975 MPI für Mikrostrukturphysik Halle (Saale) 1992 erstes MPI in Ostdeutschland MPI für molekulare Biomedizin Münster 2001 MPI für molekulare Genetik Berlin 1964 zuvor MPI für vergleichende Erbbiologie und Erbpathologie MPI für molekulare Pflanzenphysiologie Potsdam 1994 Gründung in Golm, heute Ortsteil von Potsdam MPI für molekulare Physiologie Dortmund 1993 Entstehung durch Zusammenlegung des MPI für Ernährungsphysiologie und des MPI für Systemphysiologie MPI für molekulare Zellbiologie und Genetik Dresden 1998 2001 Bezug des Neubaus, 2002 Einweihung des Neubaus MPI für Multidisziplinäre Naturwissenschaften Göttingen 2022 Entstehung durch Zusammenlegung des MPI für biophysikalische Chemie und des MPI für experimentelle Medizin MPI für Nachhaltige Materialien Düsseldorf 2024 zuvor MPI für Eisenforschung als MPI seit 1948, seit 1971 rechtlich selbständige GmbH MPI für Neurobiologie des Verhaltens – caesar Bonn 2022 zuvor Forschungszentrum caesar MPI für Pflanzenzüchtungsforschung Köln 2009 zuvor MPI für Züchtungsforschung MPI für Physik (Werner-Heisenberg-Institut) Garching bei München 1991 zuvor ein Teilinstitut des MPI für Physik und Astrophysik MPI für die Physik des Lichts Erlangen 2009 zuvor eine Max-Planck-Forschungsgruppe an der Universität Erlangen-Nürnberg MPI für Physik komplexer Systeme Dresden 1992 MPI für Plasmaphysik Garching bei München und Greifswald 1971 zuvor Institut für Plasmaphysik GmbH, seit 1994 mit Standort in Greifswald MPI für Polymerforschung Mainz 1983 MPI für Psychiatrie München 1966/2017 zuvor Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie, 1954 Aufnahme in die Max-Planck-Gesellschaft, 1963 Aufteilung in ein klinisches und ein theoretisches Teilinstitut 1966 Umbenennung in MPI für Psychiatrie (Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie) 2017 Umbenennung in MPI für Psychiatrie MPI für Psycholinguistik Nijmegen (Niederlande) 1980 MPI für Quantenoptik Garching bei München 1981 zuvor eine Projektgruppe für Laserforschung MPI für Radioastronomie Bonn und Bad Münstereifel 1966 MPI für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie Frankfurt am Main 2021 Gründung 1964 als MPI für europäische Rechtsgeschichte; Namensänderung und teilweise Neuausrichtung 2021 MPI für Sicherheit und Privatsphäre Bochum 2019 MPI für Softwaresysteme Saarbrücken und Kaiserslautern 2004 MPI für Sonnensystemforschung Göttingen 2004 zuvor MPI für Aeronomie MPI für Sozialrecht und Sozialpolitik München 2011 Gründung 1980 als MPI für ausländisches und internationales Sozialrecht MPI für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen München 2011 Entstehung durch Aufteilung des MPI für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht MPI für Stoffwechselforschung Köln 2014 zuvor MPI für neurologische Forschung MPI für Struktur und Dynamik der Materie Hamburg 2014 MPI für terrestrische Mikrobiologie Marburg 1991 MPI für Verhaltensbiologie Radolfzell am Bodensee und Konstanz 2019 aus einem Standort des MPI für Ornithologie entstanden MPI für Verhaltensökonomik Bonn 2004 bis Januar 2026 Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern MPI für Wissenschaftsgeschichte Berlin 1994
Weitere Einrichtungen + Name Ort NameseitHinweise Friedrich-Miescher-Laboratorium der MPG Tübingen 1969 Max-Planck-Forschungsstelle für Neurogenetik Frankfurt am Main 2012 zuvor Abteilung Molekulare Neurogenetik am MPI für Biophysik Max-Planck-Forschungsstelle für die Wissenschaft der Pathogene Berlin 2018 zuvor eine Abteilung am MPI für Infektionsbiologie Max Planck Information and TechnologyMünchen2026zuvor Max Planck Digital Library und Abteilung IKT der Generalverwaltung der Max-Planck-GesellschaftForschungsgruppe Soziale NeurowissenschaftenBerlinArchiv der Max-Planck-GesellschaftBerlin2006zuvor Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft
Das Ernst Strüngmann Institut ist keine Einrichtung der Max-Planck-Gesellschaft, es wird als assoziierte Einrichtung geführt.Assoziierte Einrichtung - Ernst Strüngmann Institute (ESI) for Neuroscience mpg.de
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