mini|St. Koloman mini|hochkant|Dateiansicht der Kirchturmuhr Die St.-Koloman-Kirche (auch St. Coloman) ist eine evangelisch-lutherische Kirche in Burgsalach, einer Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Sie ist die Pfarrkirche der Pfarrei Burgsalach im Evangelisch-Lutherischen Dekanat Weißenburg.

Das Gebäude ist unter der Denkmalnummer D-5-77-120-11 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen. Die mittelalterlichen, untertägigen Bestandteile der Kirche sind zusätzlich als Bodendenkmal (Nummer: D-5-6932-0241) eingetragen. Die Kirche ist dem heiligen Koloman geweiht.

Lage Die Kirche liegt umgeben von weiteren denkmalgeschützten Bauwerken und gegenüber dem Pfarrhaus im Ortskern Burgsalachs auf einer Höhe von 582 Metern über NHN.Topographische Karten, Bayerisches Vermessungsamt (BayernAtlas). Abgerufen am 24. März 2022. Die postalische Adresse lautet Hiselau 7.

Geschichte Eine Kirchenweihe durch Gundekar II. ist für das Jahr 1071 beurkundet., www.wugnet.de, Gemeinde Burgsalach. 1464 wurde diese Kirche durch einen gotischen Neubau ersetzt.

Nach einem Brand wurde 1746 die heutige Chorturmkirche im barocken Stil errichtet. Lediglich das Untergeschoss des Chorturms blieb erhalten. Der Turm wurde 1885 erhöht und wird von einem Spitzhelm gekrönt.

Bei einer Renovierung von 1964 bis 1965 wurde ein Großteil der Einrichtung entfernt. 1986 erfolgte eine partielle Rekonstruktion des Innenraums.

Am 15. Mai 2012 gab es einen Brand im Eingangsbereich, wobei es einen Sachschaden von 10.000 Euro gab.Brand in einer Kirche – Zeugenaufruf, www.polizei.bayern.de, Polizei Bayern, Polizeipräsidium Mittelfranken, veröffentlicht am 16. Mai 2012.Brand in Burgsalacher Kirche, www.nordbayern.de, Weißenburger Tagblatt.

Ausstattung mini|Innenansicht Der Altar ist von 1807. Die Ornamente an Decken und Wände sind neugotisch.

An der Turmostseite ist ein Pyramidengrabmal für Georg Michael Schmauser († 1817) angebracht.

Orgel mini|Walcker-Orgel Die Orgel mit 11 Registern auf zwei Manualen und Pedal wurde 1964 von Walcker erbaut und ersetzte eine Orgel von Steinmeyer aus dem Jahr 1869.St. Coloman, evang., www.schwabenmedia.de.

Die Disposition der Walcker-Orgel lautet:Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 11. September 2026. I Manual C–g3 Gedeckt 8′ Prinzipal 4′ Sesquialter II Mixtur II–III II Manual C–g3 Gemshorn 8′ Rohrflöte 4′ Prinzipal 2′ Quinte ′ Pedal C–f1 Subbaß 16′ Choralbaß 4′ Trompete 8′

Koppeln: II/I, I/P, II/P Bemerkungen: Schleiflade, mechanische Spiel- und Registertraktur, Spielschrank

Literatur

Weblinks

Lage der Kirche im

Einzelnachweise

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