Ella Katharina Conradty (* 19. Oktober 1889; † 17. September 1978 in Röthenbach a.d.Pegnitz; geborene Schiltz) war eine deutsche Unternehmerin.

Sie war von 1948 bis 1978 Inhaberin und Leiterin des Kohle- und Graphitprodukteherstellers C. Conradty, gegründet von dem am 15. Juli 1827 in Münchaurach geborenenMartin Droschke: Im Münchaurach, einem Dörfchen im grünen Aurachtal (bei Erlangen) […]. In: Franken 2024. Franken-Wissen für das ganze Jahr. Emons Verlag, Köln 2023, ISBN 978-3-7408-1797-8, Blatt 15. Juli. Conrad Conradty. Die Firma hatte für ihre Belegschaft zwischen 1892 und 1916 180 Häuser mit über 700 Wohneinheiten, Betriebskinderheime und ein Betriebskrankenhaus errichten lassen. Zur Unterstützung von Arbeitnehmern und deren nächsten Familienangehörigen richtete sie 1972 die Ella-Conradty-Stiftung ein.

Ab 1960 gehörte sie dem Vorstandsrat des Deutschen Museums an, damals als einzige Frau unter 122 Männern.

Ehrungen 1953: Ehrenbürgerin der Stadt Röthenbach an der Pegnitz 1954: Rudolf-Diesel-Medaille in Gold für den Gesamtverdienst der Familie 1956: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland 2009: Benennung der Ella-Conradty-Straße in Röthenbach a.d.Pegnitz

Einzelnachweise

Kategorie:Unternehmer (Bayern) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Person (Röthenbach an der Pegnitz) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1889 Kategorie:Gestorben 1978 Kategorie:Frau