mini|St. Urban in Döckingen Die St.-Urban-Kirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche in Döckingen, einem Ortsteil von Polsingen im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Sie ist Pfarrkirche der im Mai 2024 entstandenen Kirchengemeinde Ursheim-Trendel-Polsingen im Evangelisch-Lutherischen Dekanat Heidenheim. Das Gebäude ist unter der Denkmalnummer D-5-77-162-18 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Urban. (PDF; 185 kB) In: Liste der Baudenkmäler in Polsingen. S. 2. Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, 25. April 2025, abgerufen am 12. Juli 2025. Die mittelalterlichen Vorgängerbauten sind zusätzlich als Bodendenkmal (Nummer: D-5-7030-0158) eingetragen.

Lage Die Kirche befindet sich in Ortsrandlage im Ortskern von Döckingen auf einer Höhe von . Die Kirche wird vom Friedhof Döckingen umnrahmt. Die postalische Adresse lautet Hauptstraße 28. Unweit westlich fließt der Schlittenharter Graben vorbei.Topographische Karten. Bayerisches Vermessungsamt (BayernAtlas). Abgerufen am 12. Juli 2025.

Geschichte und Architektur mini|Innenansicht Die heutige Saalkirche wurde von 1873 bis 1874 im Stil der Neugotik anstelle eines abgetragenen Vorgängerbaus errichtet. Als Vorbild diente vermutlich eine 1960 abgetragene katholische Kirche in Gunzenhausen. Der an der Westseite gelegene dreigeschossige Kirchturm wird von einem Spitzhelm gekrönt. Das Langhaus ist fünfachsig und wird von Strebepfeilern zwischen den Fenstern untergliedert.

Erwähnenswert sind im Kircheninneren der Taufstein sowie das Kruzifix, vermutlich ein Werk von Giuseppe Volpini, die jeweils um 1720 geschaffen worden sind. Die Kirchhofmauer stammt aus dem 19. Jahrhundert. In: pointoo.de, abgerufen am 17. April 2013.

Von 1877 bis 1883 war der als Sozialreformer bekannt gewordene Gustav Baist Pfarrer der Kirche.

Orgel mini|Orgelempore Die Orgel mit 14 Registern auf zwei Manualen und Pedal wurde 1874 von Steinmeyer Orgelbau erbaut.

Die Disposition lautet:Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 24. September 2026. I Manual C–f3 Bourdon 16′ Principal 8′ Gamba 8′ Gedeckt 8′ Octav 4′ Flöte 4′ Octav 2′ Mixtur ′ II Manual C–f3 Geigenprincipal 8′ Salicional 8′ Lieblich Gedeckt 8′ Fugara 4′ Pedal C–c1 Subbaß 16′ Violon 16′ Octavbaß 8′

Koppeln: II/I, I/P Bemerkungen: Kegellade, mechanische Spiel- und Registertraktur, freistehender Spieltisch, neugotischer Prospekt

Literatur

Weblinks

Homepage der Kirchengemeinde Lage der Kirche im

Einzelnachweise

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