This Means War ist das dritte Studioalbum der New-Wave-of-British-Heavy-Metal-Band Tank. Es erschien 1983.

Entstehung Nach dem zweiten Album Power of the Hunter hatte die Band als zweiten Gitarristen Mick John Tucker als aufgenommen, der vorher bei Axis und White Spirit gespielt hatte. In dieser Besetzung wurde im Juni 1983 This Means War mit dem Produzenten John Verity aufgenommen, der bereits mit Saxon und Argent gearbeitet hatte. Als Gastmusikerinnen steuerten Denise Dufort von Girlschool sowie Jody Turner und Julie Turner von Rock Goddess Hintergrundgesang bei., abgerufen am 16. April 2013. Echoes of a Distant Battle wurde als 7”- und 12”-Single ausgekoppelt.Tank. In: Malc Macmillan: The N.W.O.B.H.M. Encyclopedia. Berlin: I.P. Verlag Jeske/Mader GbR 2012, S. 610.

Titelliste Alle Lieder wurden von Ward, Tucker und den Gebrüdern Brabbs geschrieben.

Just Like Something from Hell – 8:30 Hot Lead, Cold Steel – 5:46 This Means War – 5:18 Laughing in the Face of Death – 5:16 (If We Go) We Go Down Fighting – 5:26 I (Won’t Ever Let You Down) – 4:40 Echoes of a Distant Battle – 5:03

Musikstil und Texte Das Album stellte eine laut Malc Macmillan „ziemlich radikale Abkehr“ vom stark motörhead-beeinflussten Stil und eine „selbstbewusste Entwicklung zu längeren und ambitionierteren Kompositionen“ dar. Stellenweise ist das Album zugänglicher, mit gelegentlichem Keyboard-Einsatz.Tank. In: Malc Macmillan: The N.W.O.B.H.M. Encyclopedia. Berlin: I.P. Verlag Jeske/Mader GbR 2012, S. 609. Die Gitarrenarbeit zeigte, dass die oft verspottete Band „tatsächlich eine viel beachtlichere und zukunftsweisende Gruppe sein könnte, als viele beiläufige Beobachter ursprünglich angenommen hatten“. Die Texte behandeln erneut den KriegRalph Heibutzki: This Means War - Tank, abgerufen am 16. April 2013., wobei die „expliziten Texte der Phantasie des Hörers wenig überlassen“.

Kritiken Manfred Kerschke schrieb über This Means War: „Schon der Opener ‚Just like something from Hell‘ sagt alles. Irgendwie stehen alle LPs nach dem Debüt im Schatten desselben, was nicht wirklich so ist, aber das Debüt erscheint genau zum richtigen Zeitpunkt, und der Donnerschlag, den es auslöste, ist nunmal nicht zu wiederholen.“Manfred Kerschke: Tank. In: Matthias Mader, Otger Jeske, Manfred Kerschke: NWOBHM: New Wave of British Heavy Metal. The Glory Days. Berlin: Iron Pages 1995, S. 143. Laut Macmillan deutete das Album eine „unbestreitbare Rückkehr zu alter Form“ an und zeigte eine „bedeutende Entwicklung in viel versiertere Regionen“.

Eduardo Rivadavia von Allmusic bezeichnete das Album als „unqualifizierte Rückkehr zum Heavy Metal“ nach dem „Einbruch“ mit dem zweiten Album Power of the Hunter.Eduardo Rivadavia: Power of the Hunter - Tank, abgerufen am 16. April 2013. Sein Kollege Ralph Heibutzki bezeichnete „Erben“ des „rudimentären Debüts“ Filth Hounds of Hades als „Volltreffer“ mit „einprägsamen Riffs, lebhaften Texten und rasiermesserschafer Produktion“. Das Album sei ein Lehrbuchbeispiel für Thrash Metal der 1980er-Jahre.

Einzelnachweise

Kategorie:Album 1983 Kategorie:Album (Heavy Metal)