Zmöllach ist ein Ort in der Obersteiermark, und Ortschaft der Gemeinde Sankt Stefan ob Leoben im Bezirk Leoben der Steiermark.
Geographie Die Streusiedlung liegt etwa 11 Kilometer westlich von Leoben, als Höhensiedlung auf dem Rücken der Seckauer Tauern zwischen Oberem Murtal und Liesingtal, auf Höhen bis um die , etwa 500 Meter über dem Talboden.
Die Ortschaft umfasst etwa 30 Gebäude mit um die 50 Einwohnern. Zum Ortschaftsgebiet gehört drei Talungen: Muraufwärts sind das die des Windischbachs mit der Einzellage Hilmer der Hartlgraben mit der eigentlichen Höhenlage Zmöllach, das sind die Häuser Eberl, Berchtold, Kronberger, Munz, Gmeiner, und oberhalb die Weiglmoaralm sowie der Preßnitzgraben mit Schönwetter, Hochfellner, Elser, Seidinger, und darüber Schafferalm, Pfaffenthaleralm, Dörflingeralm
Die Nordgrenze des Gebiets bilden Fressenberg () und Steineck (), die Westgrenze der Grat weiter über Leimssattel () zum Kraubatheck ().
Nachbarortschaften:
Geschichte Der Ortsname stammt aus dem Slawischen, er wird um 1300 als Zmolowe, 1331 mons Zmolach, um 1500 in der Zmolln genannt. Er ist kein -ach-Name zu einem Fluss oder einer Flussniederung, sondern steht in einer Gruppe bairischer Kollektiva (Sammelnamen), die auf einen alten Pluralsuffix zurückgehen, , das bei Siedlungs- und Hofnamen vor allem in Verbindung mit Pflanzen steht.Solche Namen datieren sicher vor etwa dem 13. Jahrhundert. Bildung etwa auch im Jiddischen als Diminutivpluralbildung erhalten: Schtetl ‚Städtchen‘ – Pl. Schtetlech. Der Name steht im Sinne eines Lokativs zu einem slawischen Flurnamen etwa der Form *smolova, *smolnja (wie ‚Harz, Pech‘), mit der Bedeutung ‚in der wacholderreichen Gegend‘.Bairisch wär das Kranawit, Kranebitt u. ä.
Bedeutung gewinnt die Gegend dann mit Beginn des Bergbaues im Hartlgraben, wo ab 1581 Alaun, und seit 1755 durchgehend Graphit abgebaut wird, der als hochfeuerfest in der Verhüttung für Schmelztiegel und Verkleidungen von Wichtigkeit ist (Graphitbergbau Kaisersberg)., Graphitbergbau Kaisersberg, grafit.at;ausführlich: Gustav Klar: Steirische Graphite. Verlag Styria, 1964. Ende des 18. Jahrhunderts und wieder in den 1950ern lag der Bevölkerungsstand der Ortschaft über 250, derzeit ist das Bergbaurevier keine Wohngegend mehr.
Heute ist die rein landwirtschaftliche Höhenlage auch ein Naherholungsgebiet des oberen Murtals, wichtigere Unterkünfte sind die 300 Jahre alte Schafferalm,schafferalm.at die Pfaffenthaleralm und Eberl (Bienenalm, Hnr. 6).bienenalm.com
+ Bevölkerung und Gebäudestand Hzgt. Steier Bld. Steiermark (Mon. Österr.) (Kthm. Österr.) (Österr.- Ugrn.) (Rep. Österr.)12951500154217701782181218191869195119611971198119912001 – – – 262 189 197 198 168 267 248 174 109 59 44 30 24 23 4430 45 – 69 35 33 35 33 29 30
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Einzelnachweise
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