Ludwig Moser (* 22. August 1805 in Berlin; † 22. Februar 1880 in Königsberg i. Pr.) war ein deutscher Physiker und Hochschullehrer.

Leben Moser wurde 1832 Privatdozent und 1832 außerordentlicher Professor der Philosophischen Fakultät der Albertus-Universität Königsberg; 1839 berief sie ihn auf den Lehrstuhl für Physik.Klaus Hentschel: Unsichtbares Licht? Dunkle Wärme? Chemische Strahlen? Verlag für Geschichte der Naturwissenschaften und der Technik, Diepholz, Stuttgart, Berlin 2007, ISBN 978-3-928186-84-1, S. 447.Allgemeine Literatur-Zeitung (Juni 1839) Moser befasste sich mit dem Erdmagnetfeld und dem Licht. 1841 nutzte er als erster die Daguerreotypie für die Stereoskopie.Erich Stenger: Aus der Frühgeschichte der StereoskopieMartin Kohler: Die Anfänge der Stereofotografie in Deutschland (2003) Kritisch setzte er sich mit Goethes Farbenlehre (Goethe) auseinander, auf die dieser besonders stolz war.Elmar Mittler: Goethe, Göttingen und die Wissenschaft (1999)

1843 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die Preußische Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Ihm zu Ehren ist der Moser-Gletscher in der Antarktis benannt.

Werke Ueber das Latentwerden des Lichts. In: Annalen der Physik 133 (1842), S. 1–34. mit Heinrich Wilhelm Dove: Repertorium der Physik, Bd. 5, 1844. Neudruck Nabupress 2010. ISBN 978-1-146-57673-4

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Physiker (19. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Hochschullehrer (Albertus-Universität Königsberg) Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften Kategorie:Geboren 1805 Kategorie:Gestorben 1880 Kategorie:Mann Kategorie:Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins