Carl Friedrich Hagemann (* 11. November 1772 in BerlinTaufregister Garnisongemeinde, Nr. 118/1772; † 24. Februar 1806 ebendaSterberegister Jerusalemskirche, Nr. 128/1806) war ein deutscher Bildhauer.
Leben Als Schüler von Johann Gottfried Schadow beschickte Hagemann zwischen 1793 und 1795 die Ausstellungen der Preußischen Akademie der Künste mit kleineren Kopien von Werken der Antike. Ab 1797 stellte er eigene Werke aus. 1801 wurde er selbst zum Mitglied der Akademie gewählt.ADK 1802/03 war er in Rom, wo er Bertel Thorvaldsen kennenlernte.Kantiana (Universität Mainz) (PDF; 63 kB) 1801 wurde er nach Königsberg i. Pr. geschickt, um den 77-jährigen Immanuel Kant als Büste abzubilden.Matrikel der ADK Er wurde nur 33 Jahre alt.
Von seinen Werken sind die meisten verschollen. Schadow und andere rühmten, dass „kein Künstler die weibliche Gestalt so angenehm darstellen könne wie Hagemann“. Oskar Ehrhardt rettete die Kant-Büste 1945 aus den Trümmern der Albertus-Universität Königsberg.
Werke hochkant|mini|Hagemann: Kant hochkant|mini|Kant mit Senftopf, Karikatur von Hagemann, 1801 Immanuel Kant in der Hamburger KunsthalleDas Ostpreußenblatt/Preußische Allgemeine Zeitung: Kunstgeschichte: Immanuel Kant in Marmor, 22. Juni 2002, abgerufen über webarchiv-server.de am 7. März 2019 Apollon Diskobolos Mediceische Venus (siehe Uffizien) Antinoos Schlafender Endymion in Marmor (1797) Liegende Najade mit einer Perlmuschel spielend (1802) Liegende Bacchantin mit Schale und Gießkanne (1804)
Ausstellungen 1964/65 Nationalgalerie (Berlin)
Siehe auch Immanuel Kant#Ehrungen
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Einzelnachweise
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