Johann Heinrich Hack (* 23. Mai 1856 in Köln; † 2. Januar 1936 ebenda) war ein deutscher Schulrektor, Autor und Mundartschriftsteller aus Köln.
Leben Er gehörte zu den „Freunden und Verehrern Fritz Hönigs“, die dessen viel rezipiertes Wörterbuch der Kölner Mundart zwei Jahre nach seinem Tod in ergänzter und aktualisierter Auflage mit einer ungewöhnlich guten Ausstattung neu herausbrachten. Er hat sowohl das zusätzliche Vorwort dazu geschrieben, das einen Nachruf und Lebenslauf Hönigs umfasst, als auch das neue Vorwort zur Neuauflage, das Hönig gereimtes Original ersetzt, als auch im Auftrag des über fünfzigköpfigen Arbeitskreises zu dessen Fertigstellung die wesentliche Arbeit der redaktionellen Einarbeitungen übernommen, die Hönig zu Lebzeiten nicht mehr hatte fertigstellen können. Er war viele Jahre lang Rektor der Schule Waisenhausgasse/Martinsfeld in Köln. Wie der deutlich ältere Hönig war auch Hack dem Kölner Männergesangverein verbunden und schrieb mehrfach über dessen Aktivitäten. Im Winter 1905/06 zur Vierhundertjahrfeier des Aufenthalts des Kaisers Maximilian I in der Brauergaffel, wie die Zunft und das Zunfthaus der Kölner Brauleute genannt wird, schrieb Hack eigens eine „Vaterstädtische Operette“ in zwei Akten. Sie trägt den Titel und wurde von der Abteilung Caecilia Wolkenburg des Männergesangvereins aufgeführt. Zudem verfasste er besinnliche und humoristische Stücke in Kölner Mundart, darunter Puppenspiele für das Kölner Hännesjentheater. Auch im Karneval war er aktiv, unter anderem als Liederschreiber für die Große Karnevalsgesellschaft. Er hinterließ eine Sammlung von Zeitungsausschnitten und einigen Druckschriften, die dem Kölner Stadtarchiv übergeben wurde und dort als „Sammlung Hack“ geführt wird.
Schriften
Weblinks
Quellen online auf catalog.hathitrust.org
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