Der Beuerbacher See (auch Beuerbacher Erholungssee oder Schornbach-Stauweiher) im Ortsteil Beuerbach in Hünstetten ist ein Teich in Hessen. Seine Wasserfläche beläuft sich auf etwa 1,8 Hektar.Flächen messen mit Google Maps Der See liegt in einem Tal zwischen den Ortsteilen Wallrabenstein, Beuerbach und Bechtheim im Taunus. Zuflüsse des Sees sind der Schornbach und der Klingelbach. Der Abfluss erfolgt über den Schornbach.

Rechtlicher Status Für das Gelände gibt es ordnungsrechtliche Vorgaben der Gemeinde Hünstetten zur Nutzung des Erholungssees und zum Schutz des Feuchtbiotops.Satzung der Gemeinde Hünstetten zur Regelung der Nutzung des Beuerbacher Erholungssees (PDF; 84 kB) 2016 wurde die wasserrechtliche Genehmigung durch die untere Naturschutzbehörde für die nächsten 15 Jahre erteiltHünstetter Nachrichten, Mitteilungsblatt für die Gemeinde Hünstetten, Jahrgang 45, Nummer 13, Freitag, 1. April 2016 und die Satzung der Gemeinde Hünstetten zur Nutzung des Beuerbacher Erholungssees bezüglich der fischereirechtlichen Nutzung geändert.Hünstetter Nachrichten, Mitteilungsblatt für die Gemeinde Hünstetten, Jahrgang 45, Nummer 21, Freitag, 27. Mai 2016

Natur Der See und sein Umfeld weisen eine vielfältige Flora und Fauna auf, die aufgrund von Beobachtungen vor Ort dokumentiert wird.

Vögel: Im Frühjahr Wiedereintreffen der Nilgans, umherstreifend der Mäusebussard und der Graureiher, dann der Buchfink und die Bachstelze, ganzjährig vertreten sind Stockente, Kohlmeise, Amsel, Ringeltaube und Sumpfmeise. Im Januar Einzelbeobachtung eines Eisvogels.

Amphibien: Im Frühjahr die Erdkröte und der Springfrosch.

Fische: Graskarpfen, daneben Barsche, Karpfen, Forellen, Hechte, Zander und Aale.Internetseite Vereinsleben des Angelsportvereins Beuerbach

Schmetterlinge: Im Frühjahr Kleiner Fuchs und Aurorafalter, dann Tagpfauenauge, im Spätherbst Hopfenmotte.

Hautflügler: Im Frühjahr die Dunkle Erdhummel, dann die Ackerhummel und Mauerbiene, dann die Wiesenhummel.

Schnabelkerfe: der Wasserläufer und die Zweizähnige Dornwanze.

Libellen: Federlibelle, Großer Blaupfeil, Große Pechlibelle, dann Große Königslibelle.

Zweiflügler: Kaiser-Goldfliege und Buchenblatt-Gallmücke.

Spinnen: Schilfradspinne und Gemeine Streckerspinne.

Krebstiere: Mauerassel, dann Amerikanischer Flusskrebs.

Schnecken: Weinbergschnecke, dann Hain-Bänderschnecke und Große Egelschnecke, gefolgt von gemeiner Bernsteinschnecke und Wegschnecke.

Bäume und Büsche: im Winterausgang Blüte der Gemeinen Hasel, im Frühjahr Kornelkirsche, Roter Hartriegel, anschließend die Salweide, dann die Schlehe, Faulbaum und die Vogelkirsche, anschließend das Spitzahorn, dann Buche, Feldahorn, Schwarzerle, Silberweide, Gewöhnliche Traubenkirsche, Hainbuche und Stieleiche sowie Gemeine Esche, Eberesche, Gewöhnlicher Schneeball, Pfaffenhütchen und Eingriffeliger Weißdorn, und Wald-Geißblatt; zum Ende der Vegetationszeit nochmals Hasel.

Kräuter und Stauden: Als Frühblüher das Scharbockskraut, anschließend das Buschwindröschen, der Gundermann, das Hunds-Veilchen und das Gänseblümchen, dann Kuhblume und Träubelhyazinthe, schließlich Huflattich und Vogelmiere. Es folgen im Frühjahr Purpurrote Taubnessel, Sumpfdotterblume, Wiesen-Schaumkraut, Weiße Taubnessel, Knoblauchsrauke und Roter Holunder, anschließend Scharfer Hahnenfuß, Hirtentäschelkraut, Sauerampfer, Gänsekresse, Goldnessel, Ruprechtskraut, Große Sternmiere, dann Kriechender Günsel, Hain-Veilchen und Bitteres Schaumkraut sowie Zypressen-Wolfsmilch, Wiesen-Kerbel, Spitzwegerich, Vergissmeinnicht und Wiesenklee, gefolgt von Wasser-Schwertlilie, Futterwicke, Pyrenäen-Storchschnabel, Wiesen-Pippau, Wald-Habichtskraut, Margerite, Zaun-Wicke und Wiesen-Bärenklau, Wiesen-Labkraut, Kuckucks-Lichtnelke im Frühsommer anschließend Brennnessel, Französische Rose, Feld-Rose, Berg-Kronwicke, Weißklee, Klebkraut, Echter Ehrenpreis, Echte Nelkenwurz, gefolgt von Baldrian, Schweden-Klee, Schafgarbe, Wiesen-Platterbse, Kleiner Klee, Rapunzel-Glockenblume, Wiesen-Labkraut, Weiße Lichtnelke, Weißer Steinklee und Gewöhnlicher Steinklee. Im Hochsommer sind Sumpf-Ziest, Drüsiges Springkraut, Eselsdistel, Wiesen-Bärenklau, Breitwegerich, Zottiges Weidenröschen, Jakobs-Greiskraut, Gewöhnlicher Beifuß, Perücken-Flockenblume, Echtes Mädesüß, Vogelmiere, Johanniskraut, Gemeiner Wolfstrapp, Acker-Minze und die geschützte Seerose vertreten, gefolgt von Dost, Gras-Sternmiere, Zaunwinde, Echtem Leinkraut, Gartenkresse und Blutweiderich. Im Frühherbst folgen Sumpf-Helmkraut und Rundblättrige Glockenblume, zum Ende der Vegetationszeit nochmals die Weiße Taubnessel.

Süßgräser: Wiesen-Lieschgras, Einjähriges Rispengras und Wiesen-Knäuelgras, dann Glatthafer.

Sauergräser: Hirse-Segge, dann Rispen-Segge.

Binsen: Wald-Hainsimse.

Rohrkolbengewächse: Rohrkolben

Schachtelhalmgewächse: Acker-Schachtelhalm

Moose: Gewöhnliches Widertonmoos

Pilze: Fliegenpilz

Wandern und Mountainbiken am Beuerbacher See Routen 4 und 5 der Hünstetter Kulturpfadeshttps://www.huenstetten.de/freizeit/rad-und-wanderwege/huenstetter-kulturpfad/kartenmaterial/ Rund um den Beuerbacher Kopf (auch für Mountainbikes geeignet)Rund um den Beuerbacher Kopf bei Wallrabenstein (Taunus), abgerufen am 11. Mai 2014. Rundweg Beuerbacher See – IdsteinBeuerbacher See (Rundweg) Rundweg Beuerbacher See – Wallrabenstein. Rundweg Wallbach – Beuerbacher See – Wallrabenstein.

Weblinks

Einzelnachweise

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