120px|rechts|Wappen der Gemeinde Ottobrunn Die Ehrenbürgerwürde ist die höchste kommunale Auszeichnung der Gemeinde Ottobrunn. Bislang wurden acht Personen zu Ehrenbürgern ernannt.

Hinweis: Die Auflistung erfolgt chronologisch nach dem Datum der Zuerkennung.

Die Ehrenbürger der Gemeinde Ottobrunn Ferdinand Leiß (1910–2002) Bürgermeister Verleihung 1980 Leiß bekleidete 15 Jahre lang, vom 20. Mai 1962 bis 28. Februar 1977, das Amt des Ersten Bürgermeisters.Gemeinde Ottobrunn, Hauptamt Az.: 0251/0252. Karl Mager (1911–1986) Gemeinderat Verleihung 1981Gemeinde Ottobrunn, Hauptamt Az.: 0230. Mager gründete 1949 den TSV Ottobrunn.Interessengemeinschaft: 100 Jahre Siedlungsraum Ottobrunn. 2002, S. 195. Von April 1955 bis November 1977 vertrat er die SPD 22 Jahre lang im Ottobrunner Gemeinderat.Gemeinde Ottobrunn, Hauptamt Az.: 0240. Vom 1. Mai 1960 bis 30. April 1966 war er Zweiter Bürgermeister von Ottobrunn. Nach Mager ist in Ottobrunn ein Weg benannt. Josef Wudy (1917–1992) Schulleiter Verleihung 1990 Wudy leitete von 1963 bis 1971 die Volksschule an der Lenbachallee.Interessengemeinschaft: 100 Jahre Siedlungsraum Ottobrunn. 2002, S. 53, 93. 24 Jahre lang, von Mai 1966 bis April 1990, vertrat er die CSU im Ottobrunner Gemeinderat. Vom 1. Mai 1972 bis 30. April 1990 war er Dritter Bürgermeister von Ottobrunn. Willi Proch (1915–1996) Gemeinderat Verleihung 1990 Proch wurde 1959 zum Ersten Vorsitzenden der neu gegründeten CSU-Ortsgruppe Ottobrunn-Riemerling gewählt.Interessengemeinschaft: 100 Jahre Siedlungsraum Ottobrunn. 2002, S. 68. 35 Jahre lang, von April 1955 bis April 1990, gehörte er dem Ottobrunner Gemeinderat an. Rudolf Heydt (* 1936) Gemeinderat Verleihung 2006 Heydt gehörte dem Ottobrunner Gemeinderat als Vertreter der SPD von Februar 1967 bis April 2008 an. Der Gemeinde Ottobrunn diente er 18 Jahre lang, vom 1. Mai 1990 bis 30. April 2008, als Zweiter Bürgermeister. Er wurde für seine „besonders großen Verdienste um die Gemeinde Ottobrunn“ zum Ehrenbürger ernannt. In: Mein Ottobrunn. Gemeinde-Journal. Ausgabe 35, Mai 2011, S. 6. Abgerufen am 16. September 2012. Anton Zawadke (* 13. Juni 1932 in Zippnow/HinterpommernHelmut Hopmann: Enge Beziehung zu Gemeindemitgliedern. Ehrenbürger Anton Zawadke zum 80. Geburtstag. In: Mein Ottobrunn. Gemeinde-Journal. Ausgabe 46, Juni 2012, S. 6. Abgerufen am 16. September 2012.; † 15. März 2013 in MünchenTrauer um einen außergewöhnlichen Pfarrer. In: merkur-online.de, 17. März 2013. Abgerufen am 20. März 2013.) Pfarrer Verleihung 2009 Zawadke war 38 Jahre lang, von 1969 bis 2007, Pfarrer der Pfarrei St. Otto. Abgerufen am 16. September 2012. Die Ehrenbürgerwürde erhielt Zawadke für seine „besonders großen Verdienste um die Gemeinde Ottobrunn“. Jan Murken (* 19. August 1934 in Gütersloh In: Mein Ottobrunn. Gemeinde-Journal. Ausgabe 16, September 2009, S. 4. Abgerufen am 16. September 2012.) Kinderarzt und emeritierter Professor für Kinderheilkunde und Humangenetik Verleihung 2014 Murken lebt seit 1971 in Ottobrunn und war dort 24 Jahre lang für die SPD im Gemeinderat. Er vertrat 14 Jahre lang (1972–1986) Ottobrunner Interessen im Kreistag München-Land. Seit 1978 setzt er sich im Bezirkstag für Kulturförderung und Denkmalpflege ein. Seit 1989 leitet Murken das Otto-König-von-Griechenland-Museum, das er anregte, konzipierte und in wesentlichen Teilen aufbaute. Darüber hinaus initiierte er 1976 die Gemeindepartnerschaft mit Nauplia, die erste deutsch-griechische Partnerschaft überhaupt., 12. Oktober 2010. Abgerufen am 16. September 2012. Murken ist unter anderem Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande (1995), der Goldmedaille des Historischen Vereins Athen (1999), der Medaille „München leuchtet“ in Silber (2001), des Bayerischen Verdienstordens (2002), der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber (2004), der Ottobrunner Bürgermedaille (2005) und des goldenen Ehrenrings der Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften (2005). Abgerufen am 16. September 2012.Namen & Nachrichten. In: Münchner Merkur. Ausgabe Landkreis München, 4. April 1996.Karl Rieck: Otto im Nationalmuseum. Auch Exponate aus Ottobrunn in München zu sehen. In: Süddeutsche Zeitung. Landkreisbeilage München Süd, 11. November 1999, S. R4.Hohe Ehre für Murken. Ottobrunner erhielt Medaille „München leuchtet“. In: Süddeutsche Zeitung. Landkreisbeilage München Süd, 5. September 2001. Abgerufen am 16. September 2012.Vom Bürgerring zum Bundesverdienstkreuz. Flut von Ehrungen: Christa Stewens, Bärbel Narnhammer, Jan Murken und Familienzentrum ausgezeichnet. In: Süddeutsche Zeitung. Ausgabe Landkreis Erding, 4./5. Dezember 2004.Rita Baedeker: Eine Partnerschaft, die grünt und blüht. Jan Murken erhält am Freitag in Bamberg den Ehrenring der Deutsch-Griechischen Gesellschaft. In: Süddeutsche Zeitung. Nr. 57, Landkreisbeilage München Süd, 10. März 2005, Seite R6. Sabine Kudera (* 1942) deutsche Soziologin, emeritierte Hochschulprofessorin der Universität der Bundeswehr München und Kommunalpolitikerin der SPD Verleihung 2017 1989 wandte sie sich der Politik zu und wurde zur Ersten Bürgermeisterin von Ottobrunn gewählt. Als weibliche Sozialdemokratin stellte sie in der ansonsten CSU-dominierten Gemeinde eine Ausnahmeerscheinung dar.Nicht ganz echt. Professorin besiegte Professor in: Die Zeit vom 10. März 1989 1995 und 2001 wurde sie wiedergewählt, trat jedoch 2007 nicht erneut zur Wahl an. Von der Gemeinde Ottobrunn wurde ihr der Ehrentitel Altbürgermeisterin verliehen.Sabine Kudera mit Titel "Altbürgermeisterin" gewürdigt im Münchner Merkur vom 25. Oktober 2007

Einzelnachweise

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