Hans Siefart (* 1. Dezember 1881 in Berlin; † 19. Dezember 1958 in MünchenKösener Corpslisten 1960, 99, 785) war ein deutscher Wirtschaftsjurist und Industriemanager.Klaus Vassel: Corpsgeschichte der Hasso-Nassovia zu Marburg 1839–1954. Eine Nacherzählung, Bd. 2. Marburg 1981, S. 287.
Leben Hans Siefart, aus einer alten Berliner Ärzte- und Juristenfamilie stammend, studierte Rechtswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg. Dort wurde er 1904 Mitglied des Corps Hasso-Nassovia.Kösener Corpslisten 1930, 101, 737 Als Inaktiver wechselte er an die Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. Während seines Referendariats in Berlin wurde er 1908 zum Dr. jur. promoviert.Dissertation: Kann zur Sicherung des Eigentumsvorbehaltes an Maschinen eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit bestellt werden? Danach war er Gerichtsassessor beim Amtsgericht Mitte.
1912 wechselte er zur Darmstädter und Nationalbank in Berlin. Von 1913 bis 1919 war er Justiziar der Oberschlesischen Kokswerke in Berlin. 1919 wurde er Leiter deren Wiener Tochtergesellschaft. Seit 1921 gehörte er dem Vorstand der Union, Fabrik für chemische Produkte in Stettin an.
Literatur Siefart, Hans, Georg, Hermann. In: Robert Volz: Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild. Band 2: L–Z. Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1931, , S. 1777.
Einzelnachweise
Kategorie:Manager Kategorie:Wirtschaftsjurist Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert) Kategorie:Person (Amtsgericht Mitte) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1881 Kategorie:Gestorben 1958 Kategorie:Mann