mini|Sultan Ibrahim Mbombo Njoya Ibrahim Mbombo Njoya (* 27. Oktober 1937 in Foumban; † 27. September 2021 in Paris) regierte das Volk der Bamum in Kamerun von 1992 bis zu seinem Tod im Jahr 2021 als der Sultan von Foumban und Fon des Königreiches Bamum. Ibrahim Mbombo Njyoya war der Sohn von Seidu Njimoluh Njoya.

Leben Zwischen 1970 und 1974 war Ibrahim Mbombo Njoya Botschafter für Kamerun in Äquatorialguinea, anschließend in gleicher Funktion in Ägypten. Nach 1980 hatte er mehrere Ministerämter in Kamerun inne, zuletzt das des Außenministers.Rainer Hermann: Den Thron behielt der deutsche Kaiser. In Kamerun gibt es bis heute mehr als 150 örtliche Herrscher. Einer der bedeutendsten ist Sultan Ibrahim Mbombo Njoya. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. Januar 2020, S. 6. Nach dem Tod seines Vaters wurde er am 10. August 1992 als Sultan und König von Bamun inthronisiert. Er starb am 27. September 2021 im Amerikanischen Krankenhaus Paris an einer COVID-19-Erkrankung.

Ihm folgte sein ältester Sohn Nabil Mbombo Njoya auf den Thron.

Literatur Ibrahim Mouiche: Autorités traditionnelles et démocratisation au Cameroun. Entre centralité de l'État et logiques de terroir. LIT, Münster 2005, ISBN 3-8258-9084-8.

Weblinks

Porträt des Sultans auf royaumebamoun.com (französisch) Ibrahim Mbombo Njoya – Oberhäuptling der Bamum. Neue Zürcher Zeitung.

Einzelnachweise

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