Ungerdorf war eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) in der Steiermark. Seit 2015 ist sie im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark mit den Gemeinden Labuch, Laßnitzthal, Nitscha und Gleisdorf zusammengeschlossen, die neue Gemeinde führt den Namen „Gleisdorf“ weiter.Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 14. November 2013 über die Vereinigung der Stadtgemeinde Gleisdorf und der Gemeinden Labuch, Laßnitzthal, Nitscha und Ungerdorf, alle politischer Bezirk Weiz. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 2. Dezember 2013. Nr. 140, 34. Stück. . S. 671.
Geografie Ungerdorf liegt im Bezirk Weiz im österreichischen Bundesland Steiermark. Die Gemeinde bestand aus der einzigen Katastralgemeinden und Ortschaft Ungerdorf.
Geschichte Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.
Am 1. Jänner 2015 fusionierte Ungerdorf mit der Stadt Gleisdorf im Zuge der Steiermärkischen Gemeindestrukturreform.
Wirtschaft und Infrastruktur Die Gemeinde war Mitglied der Energie-Region Weiz-Gleisdorf.
Politik Letzte Bürgermeisterin war Rosemarie Taferl (ÖVP).
Der Gemeinderat setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen: 6 ÖVP 3 SPÖ
Wappen Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. September 1990. Wappenbeschreibung: „Von Rot und Silber gevierter Schild, darin farbverwechselt ein gespannter altungarischer Reflexbogen mit schrägrechts eingelegtem Pfeil.“Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 41 (1991), S. 37
Persönlichkeiten Ehrenbürger Franz Schaller († 2020), Bürgermeister von Ungerdorf 1960–1994Kleine Zeitung (9. Juni 2020), S. 33. Söhne und Töchter der Gemeinde Hermann Schaller (1932–2025), Politiker (ÖVP) und Landesrat
Sonstiges Eine 3,5 m hohe blaue Pyramide, mit einem Symbol mit dem Europa-Sternenkreis, markiert seit 2004 einen Ortsteil von Ungerdorf bei Gleisdorf in 500 m Höhe, der bis dahin Ungerdorfberg hieß und ab da offiziell Europaberg genannt wird.Landespressedienst: "Europaberg"-Symbol feierlich enthüllt, 26. Mai 2004, aufgerufen am 17. Dezember 2010
Einzelnachweise
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