Jan Skudlarek (* 1986 in Hamm) ist ein deutscher Autor und Lyriker.

Leben und Wirken Skudlarek wuchs in Nordrhein-Westfalen und Spanien auf und siedelte 1995 mit seinen Eltern nach Mallorca um. Er absolvierte 2003 in Hamm das Abitur., abgerufen am 21. März 2013. 2004 nahm er das Studium der Philosophie und Hispanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und an der Universität Madrid auf und legte 2010 das erste Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab., Literaturland Westfalen. 2015 promovierte er an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster bei Oliver R. Scholz zum Thema Relationale Intentionalität. Eine sozialontologische Untersuchung gemeinsamer Absichten.

Seit 2007 ist er literarisch tätig und erhielt den Literaturförderpreis 2008 der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit. Seit 2008 veröffentlichte er einzelne Gedichte und Gedichtgruppen in Literaturzeitschriften und Anthologien, u. a. in der Neuen Rundschau, randnummer, Edit und in Versnetze_drei. Das Lyrikheft erloschene finger erschien 2010 in der parasitenpresse. Im November 2010 war Skudlarek Finalist beim 18. Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin und Endrundenteilnehmer des Literarischen März 2011 in Darmstadt. 2011 erhielt er den Westfälischen Förderpreis zum Ernst-Meister-Preis für Lyrik. und 2016 den Postpoetry Award des Landes NRW.Jury-Entscheidung postpoetry.NRW 2016 in der Kategorie "Lyriker NRW", 17. September 2016.

2017 erschien Skudlareks erstes Sachbuch Der Aufstieg des Mittelfingers im Rowohlt Verlag. 2019 legte er ein weiteres philosophisches Sachbuch vor: Wahrheit und Verschwörung, erschienen bei Reclam.

Jan Skudlarek ist Mitgründer des PEN Berlin. Skudlarek arbeitete als Ethik-Dozent an der MSB Medical School Berlin und ist dort inzwischen Inhaber der Professur für Soziale Arbeit.

Er lebt in Berlin.Autorenseite über Jan Skudlarek auf der Website Poetenladen, abgerufen am 20. März 2013.

Schriften Monographien (Philosophie)

Wenn jeder an sich denkt, ist nicht an alle gedacht. Streitschrift für ein neues Wir. Klett-Cotta, Berlin 2023, ISBN 978-3-608-50178-0 Der Aufstieg des Mittelfingers. Warum die Beleidigung heute zum guten Ton gehört. Rowohlt, Reinbek 2017, ISBN 978-3-499-63299-0. Wahrheit und Verschwörung. Wie wir erkennen, was echt und wirklich ist. Reclam, Ditzingen 2019, ISBN 978-3-15-011199-4.

Monographien (Lyrik)

erloschene finger. Gedichte. Parasitenpresse, Köln 2010, .Programm des Verlags ParasitenpresseJan Skudlarek: auf: lyrikwelt.de Elektrosmog. Gedichte. Luxbooks, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-939557-74-6. Du hast Lippen wie Mozart. Gedichte. SuKuLTuR, Berlin 2016, ISBN 978-3-95566-061-1.

Beiträge in Anthologien und Zeitschriften (Auswahl)

Adrian Kasnitz und Christoph Wenzel (Hrsg.): Westfalen, sonst nichts?: eine Anthologie, Reihe Edition [SIC] Nr. 2, [SIC]-Literaturverlag und Parasitenpresse, Aachen, Zürich und Köln 2012 Stephan Porombka (Hrsg.): Flarf Berlin 95 Netzgedichte. Verlag Edition Pæchterhaus, Hildesheim 2012 Axel Kutsch (Hrsg.): Versnetze_drei, Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2010 Christoph Buchwald und Uljana Wolf (Hrsg.): Jahrbuch der Lyrik, Verlag S. Fischer, Frankfurt am Main 2009 Literaturzeitschriften: randnummer literaturhefte, Heft 5 (2012), BELLA triste, Heft 31 (2011), SIC – Zeitschrift für Literatur: Heft 4 (2010),Leseprobe SIC – Zeitschrift für Literatur: Heft 4 (2010), abgerufen am 21. März 2013. Kritische Ausgabe Nr. 19 (2010), Edit. Heft 52 (2010), Neue Rundschau 2009/4Angela Sanmann: Jan Skudlarek. In: Culturmag. Literatur, Musik & Positionen. - Neuer Wort Schatz II (Nr. 17). 18. Januar 2010, abgerufen am 20. März 2013.

Übersetzungen Peter Gizzi: Totsein ist gut in Amerika: Ausgewählte Gedichte. Zweisprachig. Aus dem Amerikanischen von Sylvia Geist, Daniela Seel und Christian Lux. Mit Übersetzungen von Andreas Bülhoff, Simone Kornappel und Jan Skudlarek. Verlag Luxbooks, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-939557-43-2.

Auszeichnungen 2017: Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis 2015: Stipendium des Berliner Senats 2011: Westfälischer Förderpreis zum Ernst-Meister-Preis für Lyrik 2008: Literaturförderpreis der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit (GWK)Heinz Overmann: In: Ruhrnachrichten. 13. Oktober 2008.

Rezensionen zu Jan Skudlarek Florian Barany: Wie kann man die Wirklichkeit erkennen? „Wahrheit und Verschwörung“ von Jan Skudlarek. In: FALTER 12/2019 Szene Westfalen: Jan Skudlarek zählt zu den erfolgreichsten jungen Dichtern. In: Westfalen Heute. 30. August 2011. In: Westfalen Heute. vom 30. August 2011, abgerufen am 20. März 2012. Angela Sanmann: Jan Skudlarek. (Kommentar zu seinem Gedicht ausgang, zurück), In: Culturmag. Literatur, Musik & Positionen. – Neuer Wort Schatz II (Nr. 17). 18. Januar 2010

Weblinks

Wahrheit und Verschwörung bei Reclam inkl. Leseprobe Der Aufstieg des Mittelfingers bei Rowohlt inkl. Leseprobe Jan Skudlarek im Poetenladen Audioaufnahme von flarf the pain away Deutschlandfunk. Debatten und Dokumente vom 14. Januar 2024: „Ich wüte, also bin ich?“ – Warum Furor Identität stiftet. Jan Skudlarek, Philosoph und Autor, im Gespräch mit Christiane Florin

Einzelnachweise

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