Arrentès-de-Corcieux ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Vosges in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Saint-Dié-des-Vosges und zum Gemeindeverband Saint-Dié-des-Vosges. mini|Lage der Gemeinde Arrentès-de-Corcieux im Département Vosges
Geografie Die Gemeinde Arrentès-de-Corcieux liegt etwa acht Kilometer nördlich der Stadt Gérardmer in den Vogesen. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über einen bewaldeten Höhenzug zwischen den Tälern des Neuné im Nordosten und der der Vologne im Südwesten.
Arrentès-de-Corcieux ist kein gewachsenes Dorf, es gibt keinen markanten Siedlungskern. Die Gemeinde setzt sich vielmehr aus folgenden verstreut liegenden Weilern und Höfen zusammen: Behemex Beninfaing Blainfaing Bulmont Derrière Nayemont Herqueville La Chaume de Nayemont La Grain La Grande Fouye Lambermeix La Querelle Le Clair Sapin Le Ma Pré Le Molfaing Le Popet Le Pré Vinel Les Gouttelles Les Hennottes Les Seuchaux Les Voids Lionfontaine L’Oiseaupré Mariémont Sarifaing Sarimont Vardompré Drei Viertel des Gemeindeareales sind bewaldet (Forêt Domaniale de Vologne), landwirtschaftlich nutzbare Flächen finden sich nur im Norden der Gemeinde oder auf kleineren Rodungsinseln. Im Süden der Gemeinde liegen die höchsten Erhebungen: Tête de Nayemont Haut de la Pierre de Taille Tête des Gazons Die Bergbäche Ruisseau de Rayrand, Ruisseau des Bans, B’Heumey und Corbeline entspringen im Gemeindegebiet von Arrentès. Bis auf letzteren, der in die Vologne mündet, fließen sie in Richtung Norden zum Neuné.
Nachbargemeinden von Arrentès-de-Corcieux sind Corcieux im Norden, Gerbépal im Osten, Gérardmer im Süden, Barbey-Seroux im Westen sowie Vienville im Nordwesten.
Geschichte Im Gegensatz zu den umliegenden Gebirgsgemeinden ist Arrentès-de-Corcieux noch relativ jung. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1711, als die Gemeinde zur Vogtei Bruyères gehörte. Die Pfarrgemeinde war Teil der Pfarrei Corcieux im Dekanat Épinal. Seit 1790 ist Arrentès Teil des Wahlkreises (Kantons) Corcieux. Während der deutschen Invasion 1870 wurden das Rathaus und die Schule durch einen Brand zerstört. 1871 konnte das Rathaus wieder aufgebaut werden.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2020Einwohner 275 213 144 127 165 185 173 177 184 Im Jahr 1841 wurde mit 772 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehessArrentès-de-Corcieux auf cassini.ehess und INSEEArrentès-de-Corcieux auf INSEE. mini|Gefallenendenkmal
Wirtschaft und Infrastruktur In der Gemeinde sind neun Landwirtschafts- (Getreide- und Obstanbau, Milchwirtschaft) und vier Forstbetriebe ansässig.Land- und Forstwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch) Daneben spielt auch der Tourismus (Ferienhäuser) eine zunehmende Rolle.
Die Gemeinde Arrentès-de-Corcieux liegt abseits der überregional bedeutsamen Verkehrswege. Durch die Gemeinde führt die ganzjährig benutzbare Straße von Corcieux nach Granges-sur-Vologne (D 31). Weitere Straßenverbindungen führen nach Gérardmer und Xonrupt-Longemer. Im acht Kilometer entfernten La Houssière besteht Bahnanschluss (Bahnlinie Arches-Saint-Dié).
Belege
Weblinks
Kategorie:Ort in Grand Est Kategorie:Ersterwähnung 1711