Klaus J. Mahler (* 15. September 1940 in Stuttgart; † Oktober 2011 in Berlin) war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer.Michael Werling: Architekturlehrer der FH Köln Teil I/Die Ehemaligen. Hrsg. anlässlich des 35-jährigen Jubiläums des Fachbereichs bzw. der Fakultät für Architektur der FH Köln, Köln 2006, S. 135 ff. mini|Folkwang Universität der Künste, Essen

Werdegang Klaus Mahler verlebte seine Kindheit in Freudenstadt. Nach dem Abitur am altsprachlichen Zug des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums Stuttgart studierte er an der Universität Stuttgart Architektur. 1966 machte er sein Diplom und arbeitete im Anschluss einige Jahre im Architekturbüro Kammerer + Belz in Stuttgart., abgerufen am 15. März 2013. 1970 gründete er in seiner Heimatstadt ein eigenes Büro. Von 1975 bis 1981 war Mahler Professor für Baukonstruktion an der Fachhochschule Köln, danach bis zu seiner im Jahre 2003 erfolgten Emeritierung Professor für Baukonstruktion und Entwerfen an der Universität Kaiserslautern. 1987 entstand die Bürogemeinschaft Mahler Gumpp Schuster Architekten in Stuttgart. 1990 war Mahler zusammen mit Hartmut Fuchs Mitbegründer des Büros Mahler Günster Fuchs Architekten.mgf-architekten, abgerufen am 15. März 2013.

Bauten mini|Folkwang Universität der Künste, Fassade mini|Folkwang Universität der Künste, Innenraum mini|Parkhaus am Bollwerksturm, Heilbronn mini|Justizvollzugsanstalt, Düppel als Mitglied der Architektengemeinschaft „Mahler Gumpp Schuster“: 1987–94: Erweiterung der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart 1992: Kaufhaus Hettlage am Milchmarkt, Schwäbisch Hall 1992: Blendstatthalle in Schwäbisch Hall, abgerufen am 15. März 2013. 1993/94: Gewerbeschule in Karlsruhe-Durlach

als Mitglied der Architektengemeinschaft „Mahler Günster Fuchs“: 1996–1999: Finanzamt in Schwarzenberg 1999–2001: Fachhochschule für Gestaltung in WiesbadenFH-Wiesbaden, abgerufen am 15. März 2013. 2000: Parkhaus am Bollwerksturm in Heilbronn 2000–2005: Deutsche Botschaft in Tokio 2001–2004: Fachoberschule- und Berufsoberschule in Memmingen (PDF; 789 kB) abgerufen am 15. März 2013 2002–2006: Hochschule in Aalen 2005: Verfügungs- und Funktionsgebäude im Talklinikum in Tübingen 2005–2010: Justizvollzugsanstalt in Berlin-DüppelBaunetz-Wissen, abgerufen am 16. März 2013. 2006: Erweiterung Fachhochschule in Aalen, abgerufen am 15. März 2013. 2008: Seniorentreff in Reinbek, abgerufen am 16. März 2013.

Wettbewerbserfolge Klaus Mahler nahm an zahlreichen Wettbewerben erfolgreich teil, z. B.: 1989: Mediapark Köln, 1. Preis 1990: Gewerbeschule Karlsruhe-Durlach, 1. Preis 1991: Volksbank Göppingen, 1. Preis 1992: Mörike-Gymnasium Ludwigsburg, 1. Preis 1995: Grund- und Hauptschule München-Riem, 1. Preis 1996: Finanzamt Schwarzenberg, 1. Preis 1997: Neuer Stadtkern in Altenberg, 1. Preis 1998: Bürogebäude Glasbau Seele Augsburg, 1. Preis 1999: Erweiterte Fachhochschule Wiesbaden, 1. Preis 2000: European Headquarters Krystaltech Reutlingen, 1. Preis 2001: Gesamtschule Drake in Frankfurt, 1. Preis 2002: Fachhochschule Salzburg-Urstein, 1. Preis 2003: Verfügungs- und Funktionsgebäude im Talklinikum in Tübingen, 1. Preis 2005: Justizvollzugsanstalt Düppel in Berlin-Zehlendorf, 1. Preis

Auszeichnungen und Preise 1980: BDA-Preis Baden-Württemberg 1981/1991/1997/2000/2011: Hugo-Häring-Preis 1982/2005/2007: Deutscher Holzbaupreis 1982/1990: Deutscher Stahlbaupreis 1989: Deutscher Naturwerksteinpreis 1990/1995/1997/1999/2003/2007: Deutscher Architekturpreis (Anerkennungen und Auszeichnungen) 1996: Balthasar-Neumann-Preis - Anerkennung 1998: Holzbaupreis Bayern 1999: BDA-Preis Bayern 2001: Renault Traffic Award 2004: Bayerischer Bauherrenpreis für Stadterneuerung 2004–2011: Auszeichnung für Beispielhaftes Bauen der Architektenkammer BW

Literatur Barbara Linz: Wood-Holz-Bois (Architecture Compact), Königswinter 2009, ISBN 978-0-8416-1017-0, S. 152 ff. P001–P059, Architektur im Allgäu 1990–2005, Lindenberg im Allgäu 2006, ISBN 978-3898703109, P 005. Architektur der Demokratie, Bauten des Bundes 1990–2012, Ostfildern 2009, ISBN 978-3775723459. Jürgen Knirsch: Büroräume Bürohäuser, Leinfelden-Echterdingen 2002, ISBN 978-3874226431, S. 170–173. Philip Jodidio: architecture now !, Köln 2001, ISBN 978-3836535892, S. 246–353. Ullrich Schwarz: Neue Deutsche Architektur: Eine Reflexive Moderne, 2002 Ostfildern-Ruit, ISBN 978-3775711937.

Einzelnachweise

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