miniatur|Maria Benedita Bormann
Maria Benedita Câmara de Bormann (* 25. November 1853 in Porto Alegre; † 23. Juli 1895 in Rio de Janeiro; Pseudonym: Délia) war eine brasilianische Schriftstellerin und Journalistin.
Leben Bormann wuchs in wohlhabenden Verhältnissen auf; mit zehn Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Rio de Janeiro. Sie lernte Französisch und Englisch und beschäftigte sich mit der Literatur ihrer Zeit. Sie malte, spielte Klavier und sang Mezzosopran. 1872 heiratete sie José Bernardino Bormann, einen Onkel mütterlicherseits, der, Veteran des Paraguay-Krieges, 1909 Kriegsminister wurde und schriftstellerisch tätig war. Website von Norma TellesAfrânio Coutinho; J. Galante de Sousa. Enciclopédia de literatura brasileira. São Paulo: Global, 2001. ISBN 85-260-0723-8
Für Zeitschriften Rio de Janeiros wie O Sorriso und O Cruzeiro schrieb sie Chroniken, Feuilletonberichte und kurze Erzählungen. Auch wirkte sie bei der Gazeta da Tarde von José do Patrocínio, bei der Gazeta de Notícias von Ferreira Araújo und bei O País mit. Sie war bekannt für ihren ironischen Schreibstil.
Im Juli 1895 starb Maria Benedita Bormann an einem Magengeschwür.
Schriften Aurélia. Novelle, 1883. Uma Vítima. Erzählungen, 1884. Lésbia. Novelle, 1890. ISBN 85-86501-06-9 Celeste. Novelle, 1893. ISBN 85-252-0034-4 Angelina. Novelle, 1894.
Weblinks
Literatur Regina R. Felix. Sedução e heroísmo: imaginação de mulher entre a república das letras e a belle époque (1884-1911). Ilha de Santa Catarina: Editora Mulheres, 2007. ISBN 85-86501-69-7
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Journalist (Brasilien) Kategorie:Brasilianer Kategorie:Geboren 1853 Kategorie:Gestorben 1895 Kategorie:Frau