Erik Veldre (* 27. Juli 1932 in Riga; † 9. Oktober 2023)DEFA-Stiftung: Erik Veldre gestorben war ein deutscherErik Veldre bei Kino-Theater.ru Schauspieler.
Leben Erik Veldre wurde in Riga geboren. Er besuchte in Altenburg die Oberschule und verstärkte in dieser Zeit am Theater, mehr aus Spaß und Lust, die Statisterie. Erst von Kurt Jung-Alsen, der das Altenburger Theater leitete, bekam er die Anregung, den Beruf eines Schauspielers zu erlernen. Nach einem Studium in Weimar und anschließend an der Theaterhochschule Leipzig machte er dort 1954 seine Abschlussprüfung. Es folgten Engagements am Theater der Jungen Welt in Leipzig, dem Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt, dem Theater der Freundschaft Berlin und der Volksbühne Berlin.Jung, aber nicht „unbeschrieben“: Erik Veldre im Neuen Deutschland vom 29. Mai 1969, Seite 6 Veldre wirkte von 1956 bis 1994 in mehr als 100 Film-und-Fernsehproduktionen mit und ist vor allem bekannt für seine Auftritte in den Filmen Alles Lüge und Königskinder sowie in einigen Teilen der Krimireihe Polizeiruf 110.
Filmografie (Auswahl) 1955: Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse 1958: Weimarer Pitaval: Der Fall Saffran (Fernsehreihe) 1958: Dornröschen 1960: Das Leben beginnt 1961: Ein Sommertag macht keine Liebe 1962: Die Nacht an der Autobahn (Fernsehfilm) 1962: Beschreibung eines Sommers 1962: Königskinder 1962: Ach, du fröhliche … 1963: Blaulicht: Kümmelblättchen 1964: Der geteilte Himmel 1964: Pension Boulanka 1964: Als Martin vierzehn war 1964: Das Lied vom Trompeter 1965: Studentinnen – Eindrücke von einer Hochschule (Sprecher) 1965: Entlassen auf Bewährung 1966: Tibul besiegt die Dickwänste 1967: Die Fahne von Kriwoj Rog 1968: 12 Uhr mittags kommt der Boß 1968: Die Toten bleiben jung 1968: Mit beiden Beinen im Himmel – Begegnung mit einem Flugkapitän (Sprecher) 1969: Rendezvous mit unbekannt 1969: Szenischer Bericht über einen deutschen Patrioten (als Fritz Schmenkel, TV) 1969: Zeit zu leben 1970: Unterwegs zu Lenin 1971: Der Staatsanwalt hat das Wort: Zwei Promille 1971: In Syrien auf Montage (Sprecher) 1971: Optimistische Tragödie (TV) 1971: KLK an PTX – Die Rote Kapelle 1973: Polizeiruf 110: Vorbestraft (TV-Reihe) 1973: Zement (Fernsehfilm, zwei Teile) 1975: Das unsichtbare Visier 1976: Polizeiruf 110: Schwarze Ladung 1976: Polizeiruf 110: Vorurteil? 1976: Heimkehr in ein fremdes Land 1977: Dantons Tod (Studioaufzeichnung) 1977: Der Hasenhüter (TV) 1979: Spuk unterm Riesenrad (TV-Serie) 1979: Die Gänsehirtin am Brunnen 1980: Archiv des Todes (TV) 1980: Polizeiruf 110: Vergeltung? 1980: Unser Mann ist König (TV-Serie) 1981: Polizeiruf 110: Harmloser Anfang 1981: Die Stunde der Töchter 1983: Die lieben Luder 1985: Irrläufer (Fernsehfilm) 1987: Zwei leere Stühle (Fernsehfilm) 1987: Einzug ins Paradies (Fernsehserie) 1987: Polizeiruf 110: Abschiedslied für Linda 1988: Polizeiruf 110: Amoklauf 1988: Polizeiruf 110: Der Kreuzworträtselfall 1989: Die Besteigung des Chimborazo 1989: Wir bleiben treu 1989: Polizeiruf 110: Unsichtbare Fährten 1990: Abschiedsdisco 1991: Polizeiruf 110: Thanners neuer Job 1992: Alles Lüge 1993: Fraktur
Theater 1956: Walentin Katajew: Der Blumenweg – Regie: Adolf Loose (Städtische Theater Karl-Marx-Stadt) 1958: Virgil Stoenescu/Oktavian Sava: Betragen ungenügend – Regie: Josef Stauder (Theater der Freundschaft) 1958: Wera Küchenmeister/Claus Küchenmeister: Damals 18/19 – Regie: Lothar Bellag (Theater der Freundschaft) 1959: Werner Heiduczek: Jule findet Freunde – Regie: Helmut Hellstorff (Theater der Freundschaft) 1959: Herbert Walter: Die Bremer Stadtmusikanten – Regie: Hans-Dieter Schmidt (Theater der Freundschaft) 1960: Hedda Zinner: Leistungskontrolle (Eberhard Runge) – Regie: Rudi Kurz (Theater der Freundschaft) 1960: Vera Ljubimowa: Schneeball (Dick) – Regie: Rudi Kurz (Theater der Freundschaft) 1960: Nadia Trendafilowa: Petko der Prahlhans (Bogka) – Regie: ? (Theater der Freundschaft) 1960: Vratislav Blažek: … und das am Heiligabend – Regie: Hans Dieter Mäde (Maxim-Gorki-Theater Berlin) 1961: Boris Gorbatow: Die Jugend der Väter (Fedka) – Regie: Erwin Arlt (Theater der Freundschaft) 1964: Manfred Bieler: Nachtwache – Regie: Hans-Joachim Martens (Volksbühne Berlin – Theater im 3. Stock) 1964: Horst Salomon: Katzengold – Regie: Wolfgang Pintzka (Volksbühne Berlin) 1964: Kurt Tucholsky: Schloß Gripsholm – Regie: Martin Eckermann (Volksbühne Berlin – Theater im 3. Stock) 1983: Günther Weisenborn: Ramilie von Nevada (Puppe Gog) – Regie: Herbert Fischer (Szenische Lesung in der Akademie der Künste der DDR)
Hörspiele 1959: Kasper Germann: Ferien mit Ebbo (Mitschüler) – Regie: Theodor Popp (Hörspiel – Rundfunk der DDR) 1962: Mark Twain: Tom Sawyers großes Abenteuer (Muff Potter) – Regie: Karl-Heinz Möbius (Kinderhörspiel – Litera) 1968: Horst Girra: Brennpunkt Autowolf (Unterleutnant Schuster) – Regie: Joachim Gürtner (Kriminalhörspiel aus der Reihe: Spuren, Teil 6 – Rundfunk der DDR) 1968: Joachim Witte: Die Geburtshelfer (Sascha) – Regie: Joachim Gürtner (Hörspielreihe: Neumann, zweimal klingeln – Rundfunk der DDR) 1969: Fritz Selbmann: Ein weiter Weg – Regie: Fritz-Ernst Fechner (Hörspiel (8 Teile) – Rundfunk der DDR) 1969: Will Lipatow: Der Dorfdetektiv – Regie: Werner Grunow (Hörspiel – Rundfunk der DDR) 1970: Anita Heiden-Berndt: Städte unserer Republik 0: Leipzig (Franz) – Regie: Christa Kowalski (Kinderhörspiel – Rundfunk der DDR) 1970: Tschingis Aitmatow: Die Straße des Sämanns (Dschainak) – Regie: Werner Grunow (Rundfunk der DDR) 1972: Jerzy Gieraltowsky: Minen und Eier (Kozyra) – Regie: Zbigniew Kopalko (Hörspiel – Rundfunk der DDR) 1973: Linda Teßmer: Am schwarzen Mann (ABV Schütze) – Regie: Joachim Staritz (Rundfunk der DDR) 1973: Wilhelm Hampel: Zwecks Freizeitsgestaltung (Bergsteiger) – Regie: Joachim Gürtner (Hörspielreihe: Neumann, zweimal klingeln – Rundfunk der DDR) 1974: Augusto Boal: Torquemada (3. Sohn) – Regie: Peter Groeger (Hörspiel – Rundfunk der DDR) 1978: Erika Runge: Die Verwandlungen einer fleißigen, immer zuverlässigen und letztlich unauffälligen Chefsekretärin – Regie: Peter Groeger (Rundfunk der DDR) 1980: Norbert Klein: Alles ist anders (Karl) – Regie: Wolfgang Brunecker (Hörspielreihe: Neumann, zweimal klingeln – Rundfunk der DDR) 1985: Franz Fühmann: Das blaue Licht – Regie: Barbara Plensat (Fantasy, Märchen für Erwachsene – Rundfunk der DDR) 1985: Wilhelm Hauff: Das kalte Herz – Regie: Manfred Täubert (Kinderhörspiel – Rundfunk der DDR) 1991: Mirjana Buljan: Der siebente Bruder (Männerstimme) – Regie: Barbara Plensat (Hörspiel – Funkhaus Berlin/ORF)
Literatur Unsere Filmsterne. Verlag Junge Welt, Berlin 1962, , Seite 36.
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