Die Handball-Bayernliga (OL-BY) ist eine der zwölf Staffeln der Handball-Oberliga des Deutschen Handballbundes und die höchste Spielklasse des Landesverbandes Bayern (BHV). Die Bayernliga ist nach der Bundesliga, der 2. Bundesliga und der 3. Liga eine der vierthöchsten Spielklassen im deutschen Handball. Bei Einführung der Handball-Bayernliga 1958 war sie als höchste Liga eingestuft.

Neben der Bayerischen Meisterschaft wird auch der Molten-CUP (BHV-Pokal) auf Landesebene ausgespielt. Der Cupsieger dieses Wettbewerbes ist Bayerischer Pokalsieger und für die Teilnahme am DHB-Amateur-Pokal qualifiziert. Die Finalisten des Amateur-Pokals sind für die folgende Saison zur Teilnahme am DHB-Pokal berechtigt.

Ab der Saison 2024/25 wird die Bayernliga in Regionalliga Bayern umbenannt.

Geschichte Die Finalisten der Bayerischen Meisterschaft von 1950 bis 1958 nahmen an der Ausscheidung zur „Süddeutschen Meisterschaft“ teil. Der Süddeutsche Meister und Vizemeister waren dann für die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft qualifiziert. Ab der Saison 1958/59 wurde der Bayerische Meister über die neu gegründete Bayernliga ermittelt, die zu diesem Zeitpunkt als höchste Spielklasse eingestuft war. Demzufolge hätte sich ein Bayerischer Meister in diesem Zeitraum bis zum Deutschen Meistertitel hochspielen können. 1966 gelang es dem TSV Zirndorf als Bayerischer Vizemeister über die Aufstiegsspiele in die neu gegründete 1. Bundesliga aufzusteigen. Mit der Einführung der zweigleisigen Bundesliga (mit den Staffeln Süd und Nord) wurde die Bayernliga zur zweithöchsten Spielklasse. Von 1967 bis 1969 hatte der Meister die Möglichkeit, sich über die Süddeutsche Endrunde für die Bundesliga in der Folgesaison zu qualifizieren. Zur Saison 1969/70 wurde die zweitklassige Regionalliga eingeführt; von da an war die Bayernliga nur noch dritthöchste Spielklasse. Vor Einführung der 2. Bundesliga schafften es 10 Teams über die Bayerischen Meisterschaften sich für die Regionalliga (2. Liga) zu qualifizieren. Zeitgleich mit der Installierung der 2. Bundesliga 1981/82 wird die Bayernliga als vierthöchste Handball-Liga geführt. Seither qualifizierte sich der Bayerische Meister für die Regionalliga Süd (3. Liga) und ab 2011 für die neu eingeführte 3. Liga (Handball).

Warum der TV Großwallstadt aus Unterfranken, der erfolgreichste bayerische Handballverein, nicht unter den „Bayerischen Meistern“ zu finden ist liegt daran, dass Großwallstadt, aufgrund seiner geographischen Nähe zum Bundesland Hessen, für den „Hessischen Handballverband“ antritt. Ähnlich verhält es sich auch bei den unterfränkischen, ehemaligen Zweitligisten, TV Kirchzell, TUSPO Obernburg und HSG Sulzbach/Leidersbach, die ebenfalls für den HHV an den Start gehen. Der TSF Ludwigsfeld, Gründungsmitglied der 2. Bundesliga, nimmt am Spielbetrieb in Baden-Württemberg teil, die Nachwuchsmannschaften dagegen in Bayern.

Handball-Regionalliga Bayern Mit Beginn der Saison 2024/25 wurde die Bayernliga in Regionalliga Bayern umbenannt. Auch die RL-Bayern wird vom Bayerischen Handballverband (BHV) organisiert. Die RL-B der Männer soll mit 14 Mannschaften und die der Frauen mit 12 Mannschaften gebildet werden. Bei den Männern steigt der Meister direkt in die 3. Liga auf, während bei den Frauen sich der Meister erst über eine Aufstiegsrelegation zur 3. Liga (Frauen) qualifizieren kann. Die bisher untergeordnete Landesliga Nord und Süd wird ebenfalls ab 2024/25 in Handball-Oberliga Bayern Nord und Süd umbenannt. Es steigen so viele Mannschaften ab (maximal vier, Frauen maximal drei), bis die Staffelstärke von 14 Teams (Frauen 12 Teams) incl. zwei Aufsteigern aus den Oberligen und möglichen Absteigern aus der 3. Liga erreicht ist.

Saison 2024/25

Teilnehmer Männer TSV Lohr VfL Günzburg SV Anzing (N) TSV Allach 09 HC Erlangen III TSV Roßtal (N) HT München (A) HaSpo Bayreuth SG Regensburg HSC 2000 Coburg II DJK Waldbüttelbrunn TSV 2000 Rothenburg TV 1861 Erlangen-Bruck HSG Lauf/Heroldsberg (N)

Frauen MTV Stadeln HT München TSV Ismaning HSV Bergtheim TSV Vaterstetten SV München-Laim TSV Herrsching (N) TSV Wendelstein (N) HCD Gröbenzell II (N) TSV EBE Forst United ESV 1927 Regensburg II SG Mintraching/Neutraubling (A) (A) = 3. Liga Absteiger (N) = Neu in der Liga (Aufsteiger)

Saison 2023/24

Meister Statistik der Bayerischen Meister PlatzMannschaftRegierungsbezirkMeisterschaftenals 1. Ligaals 2. Ligaals 3. Ligaals 4. Liga 1. TSV 1860 Ansbach 20px Mittelfranken 10 6 3 1 2. Post SV München / VfL 1926 München rand|20px Oberbayern 6 6 3. TuS Fürstenfeldbruck rand|20px Oberbayern 4 4 4. 20px 1. FC Nürnberg 20px Mittelfranken 3 2 1 5. 20px TSV 1861 Zirndorf 20px Mittelfranken 3 1 1 1 6. 20px FC Bayern München rand|20px Oberbayern 2 2 7. 20px TSV Milbertshofen 20px Oberbayern 2 1 1 8. 15px VfL Günzburg 20px Schwaben 2 1 1 20px TSV München-Ost 20px Oberbayern 2 1 1 20px Post SV Regensburg 20px Oberpfalz 2 1 1 11. 20px SV 08 Auerbach 20px Oberpfalz 2 2 20px HSC Bad Neustadt 20px Unterfranken 2 2 40px HSC 2000 Coburg 20px Oberfranken 2 2 TV 1861 Erlangen-Bruck 20px Mittelfranken 2 2 20px VfB Forchheim 20px Oberfranken 2 2 40px TSV Friedberg 20px Unterfranken 2 2 TG Landshut rand|20px Niederbayern 2 2 25px Rimpar 20px Unterfranken 2 2 TSV Simbach rand|20px Niederbayern 2 2 TG Würzburg 20px Unterfranken 2 2 21. TSV Allach 09 20px Oberbayern 1 1 20px Regensburger TS 20px Oberpfalz 1 1 23. 24px MTSV Schwabing 20px Oberbayern 1 1 20px Tuspo Nürnberg 20px Mittelfranken 1 1 25. BSV 1898 Bayreuth 20px Oberfranken 1 1 HaSpo Bayreuth 20px Oberfranken 1 1 20px CSG Erlangen 20px Mittelfranken 1 1 20px HC Erlangen 20px Mittelfranken 1 1 20px HG Erlangen 20px Mittelfranken 1 1 TSV 1846 Lohr 20px Unterfranken 1 1 ESV München-Laim 20px Oberbayern 1 1 HT München 20px Oberbayern 1 1 TSV 1846 Nürnberg 20px Mittelfranken 1 1 TSV Ottobeuren 20px Oberbayern 1 1 25px TSV Rödelsee 20px Unterfranken 1 1 TB 03 Roding 20px Oberpfalz 1 1 HG Rothenburg 20px Mittelfranken 1 1 TS 1887 Selb 20px Oberpfalz 1 1 TSV Trudering 20px Oberbayern 1 1 TSV Unterhaching 20px Oberbayern 1 1 25px DJK Waldbüttelbrunn 20px Unterfranken 1 1 Aktuell bis Saison 2024/25

Bayerische Meisterschaften Männer Alle Bayerischen Meister sind ab der Saison 1980/81 für die drittklassige Regionalliga Süd und ab 2011 für die 3. Liga (Handball) qualifiziert. Saisonhttp://www.bundesligainfo.de/Archiv/MOL/auswahl_olby.php Das Handball-Archiv Oberliga-Bayern Männer Bayerischer Meister Liga1948/491. FC NürnbergI 1949/501. FC NürnbergI 1950/51VfL 1926 MünchenI 1951/52VfL 1926 MünchenI 1952/53FC Bayern MünchenI 1953/54Post SV MünchenI 1954/55FC Bayern MünchenI 1955/56Post SV MünchenI 1956/57Post SV MünchenI 1957/58Post SV MünchenI 1958Beginn BayernligaI1958/59TSV 1860 AnsbachI1959/60TSV 1860 AnsbachI1960/61Regensburger TSI1961/62TSV 1860 AnsbachI1962/63TSV 1860 AnsbachI1963/64 ESV München-LaimI1964/65TSV MilbertshofenI1965/66TSV 1860 AnsbachI1966/67TSV 1860 AnsbachI I Saison Bayerischer – Meister Liga1967/68TSV 1861 ZirndorfI I1968/69TSV Allach 09I I1969/70TSV 1860 AnsbachI I I 1970/71TSV 1861 ZirndorfI I I1971/72Post SV RegensburgI I I1972/73TSV München-OstI I I1973/74VfL GünzburgI I I1974/75Post SV RegensburgI I I1975/76TG 1848 WürzburgI I I1976/77TuSpo NürnbergI I I1977/78TG 1848 WürzburgI I I1978/79TSV 1860 AnsbachI I I1979/80MTSV SchwabingI I I1980/81TSV 1860 AnsbachI I I1981/82TS 1887 SelbI V1982/83TSV 1860 AnsbachI V1983/84TSV München-OstI V1984/85TSV 1846 NürnbergI V1985/861. FC NürnbergI V1986/87HG ErlangenI V Saison Bayerischer – Meister Liga1989/90TuS FürstenfeldbruckI V1987/88CSG ErlangenI V1988/89TSV FriedbergI V1990/91HSC Bad NeustadtI V1991/92TSV Milbertshofen III V1992/93BSV 1898 BayreuthI V1993/94TSV TruderingI V1994/95TSV 1846 LohrI V1995/96TG LandshutI V1996/97TB 03 RodingI V1997/98TSV UnterhachingI V1998/99TSV OttobeurenI V1999/00HG RothenburgI V2000/01VfB ForchheimI V2001/02HSC 2000 CoburgI V2002/03VfB ForchheimI V2003/04HaSpo BayreuthI V2004/05TSV SimbachI V2005/06TuS FürstenfeldbruckI V2006/07TSV SimbachI V Saison Bayerischer – Meister Liga2007/08TSV FriedbergI V2008/09DJK RimparI V2009/10TuS FürstenfeldbruckI V2010/11DJK RimparI V2011/12SV 08 AuerbachI V2012/13TSV RödelseeI V2013/14TuS FürstenfeldbruckI V2014/15SV 08 AuerbachI V2015/16HSC 2000 Coburg III V2016/17HC Erlangen III V2017/18TV 1861 Erlangen-BruckI V2018/19HSC Bad NeustadtI V2019/20VfL GünzburgI V2020/21nicht ausgespieltI V2021/22DJK WaldbüttelbrunnI V2022/23HT MünchenI V2023/24TG LandshutI V2024Regionalliga BayernI V2024/25TV 1861 Erlangen-BruckI V2025/26I V Der TSV 1861 Zirndorf hat sich als „Bayerischer Vizemeister“ über die Aufstiegsspiele für die Bundesliga 1966/67 qualifiziert} und gehört damit zu den Gründungsmitgliedern der neu eingeführten Handball-Bundesliga Der Bayerische Meister wird am Ende der Qualifikationsspiele Süddeutscher Vizemeister. 1956, 1962 hinter Frisch Auf Göppingen und 1968 hinter der TS Esslingen 1955 und 1960 war auch der Süddeutsche Vizemeister zur Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft berechtigt. Aufsteiger in die Regionalliga Süd (II. Liga). 1968/69 konnte sich bei Neueinführung der Liga auch der Vizemeister (TSV Milbertshofen) qualifizieren.

Bayerische Meisterschaften Frauen Saisonhttp://bundesligainfo.de/Archiv/FOL/auswahl_olby.php Das Handball-Archiv Oberliga-Bayern Frauen Bayerischer Meister Liga 1971/721. FCN od. FCB I I 1972/73DJK Würzburg I I 1973/74DJK Sportbund München-Ost I I 1974/75Post SV München I I I1975/76ESV Traunstein I I I1976/77noch nicht bekannt I I I1977/78HG TV 1860 Fürth I I I1978/79noch nicht bekannt I I I1979/80noch nicht bekannt I I I1980/81TSV Pyrbaum I I I1981/82TV Jahn Augsburg I I I1982/83TSV 1865 Dachau I I I1983/84TSV Milbertshofen I I I1984/85HG Regensburg I V1985/861. FC 01 Bamberg I V1986/87HCD Gröbenzell I V1987/88HG Quelle Fürth I V1988/89TSV Trudering I V1989/90SV Bergtheim I V Saison Bayerischer – Meister Liga1990/91SG DJK/FCA Augsburg I V1991/92TSV Pyrbaum I V1992/93TSG Augsburg-Hochzoll I V1993/94HG Regensburg I V1994/95DJK Würzburg I V1995/96TSV Milbertshofen I V1996/97TSV 1865 Dachau I V1997/98ESV 1927 Regensburg I V1998/99HCD Gröbenzell I V1999/001. FC Nürnberg I V2000/01DJK Taufkirchen I V2001/02TSV Vaterstetten I V2002/03ASV Dachau I V2003/04SV Bergtheim I V2004/05TSV Haunstetten I V2005/06TSV Ismaning I V2006/07TV Weidhausen I V2007/08ESV 1927 Regensburg I V2008/09TSV Ismaning I V Saison Bayerischer – Meister Liga2009/10HSV Bergtheim I V2010/11TSV Haunstetten I V2011/12HSV Bergtheim I V2012/13HCD Gröbenzell I V2013/14HaSpo Bayreuth I V2014/15HSV Bergtheim I V2015/16HG Zirndorf I V2016/17TS Herzogenaurach I V2017/18HSG Würm-Mitte I V2018/19ASV Dachau I V2019/20HSG Würm-Mitte I V2020/21nicht ausgespielt I V2021/22TSV Haunstetten II I V2022/23SG Mintraching/Neutraubling I V2023/24TSV SchwabmünchenDURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN FÜR DIE QUALIFIKATION DER 3. LIGA FRAUEN 2024, abgerufen am 17. April 2024 I Vseit 2024Regionalliga BayernI V2024/25TSV Ismaning I V2025/26 I V2026/27 I V 2011/12 ist der TSV Ismaning als Vizemeister aufgestiegen, 2014/15 kein bayerischer Aufsteiger wegen Ligareduzierung der 3. Liga. 2021/22 TSV EBE Forst United steigt als Vizemeister auf, da TSV Haunstetten I bereits 3. Liga spielt.

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