Methylnonafluor-n-butylether gehört zu den Hydrofluorethern. Die Verbindung ist gering toxisch, kaum in Wasser löslich, nicht brennbar, nicht flüchtig und nicht ozonschädigend (Ozonabbaupotential 0), hat aber einen Treibhauseffekt.
Verwendung Seit dem Verbot der Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) findet es als Reinigungsmittel in der Elektronik und Optik AnwendungHydrofluorether im Vergleich zu alternativen Reinigungslösemitteln. Es hat einen Kauri-Butanol-Wert (Lösekraft) von 10. Außerdem wird die Verbindung für dielektrische Tests, in der Automobilindustrie, als Schmiermittel und in Kosmetika eingesetzt.
Laut Angaben der chemischen Industrie handelt es sich bei Methylnonafluor-n-butylether um eine von 256 PFAS mit kommerzieller Relevanz aus der OECD-Liste von 4730 PFAS.
Kühlmittel Methylnonafluor-n-butylether wird im Gemisch mit Methylnonafluor-iso-butylether (2-(Difluormethoxymethyl)-1,1,1,2,3,3,3-heptafluorpropan) als Kühlmittel (R-7100) eingesetzt.Produktinformation 3M Novec 7000 (PDF; 297 kB) bei 3M, abgerufen am 27. Dezember 2019. Das Gemisch hat einen Dampfdruck von 64.600 Pa (bei 25 °C), ist mit etwa 0,06 g·l−1 (25 °C) schwer löslich in Wasser und weist ein Treibhauspotential von 587 (100 Jahre) auf.
Einzelnachweise
Kategorie:Perfluoralkan Kategorie:Methoxyverbindung