Adolf W. Elling (* 28. November 1901 in Hannover, Deutsches Reich; † 13. August 1996 in Salt Lake City, Utah, Vereinigte Staaten) war ein deutscher Filmproduktionsleiter und Herstellungsleiter.

Leben und Wirken Der jüngere Bruder des Regisseurs Alwin Elling gehörte in jungen Jahren dem Corps Slesvico-Holsatia an. Ehe Elling 1934 zum Film stieß, erhielt er eine kaufmännische AusbildungFilmarchiv Kay Weniger. Seit 1936 ist er als Produktions- bzw. Herstellungsleiter beim Film nachzuweisen und wurde überwiegend mit der Herstellung der Inszenierungen seines Bruders betraut. 1938 wurde er als Nachfolger seines Bruders Geschäftsführer bei der familieneigenen Astra-Film Herstellungs- und Vertriebs GmbHHRB Nr. 54362, Eintrag im Berliner Handelsregister am 14. November 1938, die nach dem Krieg in München ansässig war. Ellings bedeutendste Produktion wurde jedoch 1943 Herbert Maischs ambitionierte Romanverfilmung Die Zaubergeige, die er für die Berlin-Film herstellte.

1955 entschloss sich Adolf Elling zur Auswanderung in die Vereinigten Staaten. In Salt Lake City ließ er sich nieder und stieg bald zum Mormonen-Hohepriester der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, kurz LDS Church genannt, auf. Seinen Lebensunterhalt in den USA verdiente sich Adolf Elling mit der Herstellung von Aluminiumtüren und -fenstern. Im Alter von 72 Jahren zog er sich ins Privatleben zurück. Elling war seit 1933 verheiratet.

Filme als Produktions- oder Herstellungsleiter

1936: Der lustige Witwenball 1937: Der Etappenhase 1937: Karussell 1938: Kleines Bezirksgericht 1939: Parkstraße 13 1940: Polterabend 1941: Ehe man Ehemann wird 1944: Die Zaubergeige 1950: Grenzstation 58 1954: Sanatorium total verrückt

Weblinks

Nachruf in Deseret News

Einzelnachweise

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