Das Orient-Institut Istanbul (OIIST) ist ein turkologisches und regionalwissenschaftliches deutsches Forschungsinstitut. Es ist eines der zehn deutschen Auslandsinstitute der bundesunmittelbaren Max Weber Stiftung.

Geschichte Von 1989 bis 2008 war das OIIST als Nebenstelle des Orient-Instituts in Beirut tätig, das 1961 von der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (DMG) gegründet wurde. 2009 wurde das OIIST eine eigenständige, vom Mutterhaus in Beirut unabhängige Forschungseinrichtung. Direktor 2010–2020: Raoul Motika 2020–2022 (kommissarisch): Richard Wittmann (stellvertretender Direktor seit 2011) seit 2022: Christoph K. Neumann

Aufgaben und wissenschaftliches Profil Aufgabe des OIIST ist einerseits der wissenschaftliche Austausch zwischen Deutschland und der Türkei. Das OIIST betreibt historische und gegenwartsbezogene Forschung in den Fachgebieten Turkologie, Osmanistik, Zentralasienwissenschaft, Islamwissenschaft und Iranistik; des Weiteren regionalbezogene Forschungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Bibliothek Die öffentlich zugängliche Bibliothek umfasst ca. 39.000 Monographien und 1320 osmanische, türkische und anderssprachige Zeitschriftentitel. Es werden ca. 140 laufende Zeitschriften gehalten.

Publikationsreihen Pera-Blätter online Istanbuler Texte und Studien Orient-Institut Studies zusammen mit dem Orient-Institut Beirut.

Weblinks Homepage des Orient-Institut Istanbul Pera Blätter als Volltexte online

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