miniatur|Das Gangesdelta aus dem Orbit Bei einem gezeitengeprägten Delta wirken Sedimentation aus dem Wasser des einmündenden Flusses und vom Meer ausgehende Erosion durch die Gezeitenströme zusammen.

Merkmale: Starke Zergliederung durch Gezeitenströmung Mündungssandbänke werden seitwärts verlagert und es bilden sich langgestreckte Barren Sedimente werden meistens küstenparallel verlagert Aufweitung wenigstens einiger Mündungsarme zu Ästuaren

Beispiele Amazonasdelta, Tidenhub in Ponta do Céu: 0,4 – 4,6 m (max.) auf Portugiesisch, im Kalender Tag für Tag anzuklicken Gangesdelta, Tidenhub in Kalkutta: 1,34 – 3,46 m, max. 5,91 mTide Forecast: Calcutta Westlicher Teil des Rhein-Maas-Schelde Deltas, Tidenhübe: Antwerpen: 3,24 – 4,96 m, max. 6,09 mTide Forecast: Antwerpen Rotterdam: 1,48 – 1,90 m, max. 2,35 mTide Forecast: Rotterdam Sambesidelta, Tidenhub benachbarter Häfen: Quelimane 1,14 – 4,09 m, max. 4,95 mTide Forecast: Quelimane Beira 1,46 – 5,97 m, max. 6,93 mTide Forecast: Beira

Siehe auch Rahmenartikel: Flussdelta Flussdominiertes Delta (keine oder minimale Gezeiten) Wellendominiertes Delta (starke küstenparallele Strömung)

Quellenverweise Frank Ahnert, Einführung in die Geomorphologie, 4. Auflage, 2009, ISBN 978-3-8001-2907-2 (Ulmer), ISBN 978-3-8252--8103-8 (UTB), 17.2.7 Ästuardelta

Kategorie:Mündungsform Kategorie:Gezeiten Kategorie:Küstenforschung