Restrisiko oder Die Arroganz der Macht (Die 23 Tage "Anhörung zur zweiten Teilerrichtungsgenehmigung für die geplante WAA Wackersdorf") ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 1989 und gehört zur Kernkraft-Trilogie mit den Filmen Spaltprozesse und Das achte Gebot.Atomkraft-Trilogie von DENKmal-Film

Inhalt Der Film beschäftigt sich mit dem Erörterungstermin zur zweiten atomrechtlichen Teilgenehmigung der Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf in der Oberpfalz im Sommer 1988. Politiker und Beamte der Genehmigungsbehörde hatten dazu 881.000 Menschen zu einer Anhörung eingeladen. Der Film zeigt u. a. die Ängste und Einwände von Bürgern und Wissenschaftlern.Restrisiko auf DENKmal-Film

Personen im Film Vertreter der Genehmigungsbehörde (Bayerisches Umweltministerium): Rudolf Mauker (Ministerialrat, Versammlungsleiter), Wolfgang Basse, Dr. Specht, Hr. Schmidt Vertreter der DWK-Betreibergesellschaft Gutachter von TÜV Bayern, Gesellschaft für Strahlenforschung, Bayerische Landesämter Einwender: Dietmar Zierer (stellvertretender Landrat), Hubert Weinzierl, Robert Jungk, Armin Weiß; Rechtsanwälte: Wolfgang Baumann, Christian Sailer, Christian Werner u. a.

Auszeichnungen „Restrisiko“ wurde mit vier Preisen ausgezeichnet: Peace Film Award: Lobende Erwähnung, Berlin 1989 -- Hauptpreis Ökomedia, Freiburg 1989 -- Nominiert als deutscher Beitrag zum Europäischen Filmpreis 1989 -- Förderpreis der Stadt Freiburg 1987

Literatur Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv II. Chronologie einer Bewegung. Bibliothek des Widerstands Band 19, Film Restrisiko auf DVD 4, Laika-Verlag 2012, ISBN 978-3-942281-17-1

Weblinks Webseite zum Film Restrisiko – Denkmal-Film Verhaag

Restrisiko (Trailer) auf Vimeo, ca. 11 Min Restrisiko (Trailer) auf YouTube, ca. 7 Min

Einzelnachweise

Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Filmtitel 1989 Kategorie:Kernenergie im Film