mini|Andy Borg (2018) Andy Borg (* 2. November 1960 in Wien-Floridsdorf; bürgerlich Adolf Andreas Meyer) ist ein in Deutschland lebender österreichischer Schlagersänger und Fernsehmoderator. 1982 hatte er seinen musikalischen Durchbruch mit dem Titel Adios Amor.
Leben Andy Borg absolvierte nach dem Abschluss der Hauptschule eine Lehre als Automechaniker und besuchte die Berufsschule in Amstetten in Niederösterreich. In der ORF-Talentshow Die große Chance wurde er von Kurt Feltz für das Schlagergeschäft entdeckt und sang zunächst in der volkstümlichen Szene. Auf Feltz’ Rat wählte er den Künstlernamen Andy Borg aus seinem zweiten Vornamen Andreas sowie in Anlehnung entweder an den populären Tennisspieler Björn Borg oder den Vornamen seiner Mutter Ingeborg.
Mit dem Schlager Adios Amor kam 1982 der Durchbruch im Schlagergeschäft. Es folgten weitere Hits wie Arrivederci, Claire; Die berühmten drei Worte und Ich will nicht wissen, wie du heißt. 1990 nahm er mit dem Kinderstar Alexandra am Grand Prix der Volksmusik teil. Ihr Lied Komm setz’ di auf an Sonnenstrahl erreichte hinter den Kastelruther Spatzen und dem Alpentrio Tirol den 3. Platz. mini|hochkant|Andy Borg (2015) Ab 1996 moderierte er die Schlagerparade der Volksmusik im Südwest-Fernsehen, später im Ersten. Ab September 2006 moderierte Andy Borg als Nachfolger von Karl Moik den Musikantenstadl. Im Februar 2015 gaben ARD, ORF und SRF bekannt, dass Borg am 27. Juni 2015 die Sendung zum letzten Mal moderieren werde. Das Konzept der Show wurde überarbeitet. Seit Dezember 2018 moderiert Borg im SWR Fernsehen die Musikshow Schlager-Spaß mit Andy Borg.
Andy Borg lebt in Thyrnau in der Nähe von Passau in zweiter Ehe. Seine Ehefrau Birgit, die er 1999 geheiratet hat, ist zugleich seine Managerin. Aus einer früheren, 1994 geschiedenen Ehe hat er zwei Kinder.
Moderationen Fortlaufend seit 2016: Andy Borg bei Freunden (Melodie TV) seit 2018: Schlager-Spaß mit Andy Borg (SWR)
Ehemals 1996–2003: Die Schlagerparade der Volksmusik (ARD) 2006–2015: Musikantenstadl (ARD/ORF)
Diskografie
Alben
Weitere Alben 1989: Bis wir uns wiederseh’n (AT: ) 1990: Komm setz di auf an Sonnenstrahl 1991: Ich sag’ es mit Musik
Singles
Weitere Singles 1993: Wer die Augen schließt (wird nie die Wahrheit seh’n) (als Teil von Mut zur Menschlichkeit) 2007: Was hab ich nicht alles verloren 2011: Angelo Mio 2011 (als Teil von Cesareo Project)
Auszeichnungen 1983: Goldene Stimmgabel 2016: smago! Award: „Entertainer des Jahres + Stadl Moderator der Herzen“ 2021: smago! Award: „Das märchenhafte und märchenhaft schöne Schlageralbum“ (Es war einmal – Lieder, die Geschichten erzählen) 2021: smago! Award: „Der König der Samstagabend-Unterhaltung in den Dritten“ (Schlager-Spaß mit Andy Borg)
Weblinks
Eberhard Lauth: Volkstümliche Musik: Zithern in der Liebesnacht. Die Weltwoche 38/2006 (Ein Porträt über Andy Borg.)
Offizielle Website von Andy Borg
Einzelnachweise
Kategorie:Schlagersänger Kategorie:Musiker (Österreich) Kategorie:Fernsehmoderator (Deutschland) Kategorie:Pseudonym Kategorie:Teilnehmer an Die große Chance Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1960 Kategorie:Mann