Christof Johannes Düro (* 30. November 1963 in Trier) ist ein deutscher Theater- und Filmschauspieler.

Leben Düro erhielt seine Ausbildung an der Schauspielschule Genzmer in Wiesbaden und der Schauspielschule Mainz (Theaterwerkstatt). Diese hat er als erste Schauspielschule in Rheinland-Pfalz mitgegründet; sie ist heute die einzige, staatlich genehmigte und anerkannte Schauspielschule in Mainz.

Christof Düros Theaterarbeit umfasst unter anderem Engagements am Unterhaus Mainz, den Mainzer Kammerspielen, dem Theater der Stadt Heidelberg, der Badischen Landesbühne Bruchsal, dem Landestheater Hannover und dem Maxim-Gorki-Theater in Berlin.

Seit 1989 ist er aktiver Improvisationschauspieler. Er ist festes Ensemblemitglied bei „Turbine William wie die Birne“ sowie ständiger Gast bei Theatersport Berlin und dem Harlekin Theater in Tübingen. Er unterrichtet regelmäßig Improvisation und ist Gastdozent an der IFS, Internationale Filmschule Köln sowie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Darüber hinaus ist er als Berater und Coach tätig und gründete 2011 seine eigene Agentur in Berlin.

Seit 1993 ist er regelmäßig in deutschen Film- und Kinoproduktionen zu sehen. So spielte er 1995 den Penner in Oskar Röhlers Film Gentlemen. 1995 war er neben Dominic Raacke und Sophie Rois in dem Film Der kalte Finger als Howard zu sehen. Dem folgten unter anderen Arbeiten mit den Regisseuren: Vivian Naefe, Kaspar Heidelbach, Uli Möller, Markus Imboden, Anno Saul, Alain Gsponer, Hannu Salonen, Roland Suso Richter und Dennis Gansel. Er war unter anderem in Kinofilmen neben Mads Mikkelsen, Daniel Brühl und Moritz Bleibtreu zu sehen.

Filmografie (Auswahl) 1993: Tödliches Netz – Regie: Vivian Naefe 1994: Imken, Anna und Maria – Regie: Gunther Scholz 1995: Gentleman – Regie: Oskar Röhler 1995: Polizeiruf 110: Im Netz – Regie: Rodica Doehnert 1995: Der kalte Finger – Regie: Ralf Huettner 1995: Abbuzze! Der Badesalz-Film – Regie: Roland Willaert 1999: Balko: Der Wolf jagt die Meute – Regie: Uli Möller 2003: Löwenzahn: Peter und das Biest vom Bärensee – Regie: Hannes Spring 2004: Spiele der Macht – 11011 Berlin – Regie: Markus Imboden 2006–2007: Ein Fall für zwei (2 Folgen) – Regie: Uli Möller, Michael Zens 2007: Deadline – Jede Sekunde zählt: Nacht ohne Morgen – Regie: Thorsten Schmidt 2008: Die Tür – Regie: Anno Saul 2008: Lila, Lila – Regie: Alain Gsponer 2009: Die Grenze – Regie: Roland Suso Richter 2010: Paparazzo – Regie: Timo Quistorff 2011: Die vierte Macht – Regie: Dennis Gansel 2012: SOKO Wismar: Ente kross – Regie: Käthe Niemeyer 2012: Verbotene Liebe 2013: Der Kriminalist: Der Sobottka Clan – Regie: Hannu Salonen 2013: Heiter bis tödlich: Hauptstadtrevier: Offene Rechnungen – Regie: Michael Wenning 2013: Reiff für die Insel – Katharina und der ganz große Fisch – Regie: Anno Saul 2014: Rendezvous (Kurzfilm) 2014: Küstenwache – Regie: Tobias Stille 2014: Die Spiegel-Affäre – Regie: Roland Suso Richter 2015: Blochin – Die Lebenden und die Toten – Regie: Matthias Glasner 2015: Im Namen meines Sohnes – Regie: Damir Lukačević 2017: Letzte Spur Berlin: Sheriff – Regie: Christoph Stark 2018: Der Kriminalist: Zuhause – Regie: Grzegorz Muskala 2019: Alle in einem Boot – Produktion und Regie: Christof Düro/Tobias Stille

Weblinks

Christof Düro bei castupload.com Christof Düro bei der Agentur Neuffer Christof Düro – Offizielle Webpräsenz

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Hochschullehrer (IFS Köln) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1963 Kategorie:Mann