Rouven Schröder (* 18. Oktober 1975 in Arnsberg) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger Fußballfunktionär. Seit dem 14. Oktober 2025 ist er Sportchef von Borussia Mönchengladbach.
Spielerkarriere In der Jugend spielte Schröder beim SV Arnsberg 09 und beim SC Neheim. Dann ging er zum SSV Meschede. 1999 wechselte er zur zweiten Mannschaft des VfL Bochum. Zur Saison 2000/01 stieg er in die erste Mannschaft in die Bundesliga auf. Hier spielte er achtmal in der höchsten deutschen Klasse. Nach dem Abstieg spielte der Abwehrspieler 16-mal in der 2. Bundesliga und schoss drei Tore.
Zur Saison 2002/03 wechselte Schröder zum Ligakonkurrenten MSV Duisburg.transfermarkt.de: Rouven Schröder wechselt vom VfL Bochum zum MSV Duisburg, 24. Mai 2002. Nach 32 Spielen in der zweiten Liga und einem Tor und vier Partien in der zweiten Mannschaft verließ er den Klub Richtung VfB Lübeck in die Regionalliga. Hier absolvierte er 92 Spiele und erzielte fünf Tore.
Zur Saison 2007/08 kehrte der 1,87 Meter große Innenverteidiger zur zweiten Mannschaft des VfL Bochum zurück.transfermarkt.de: Schröder wieder Bochumer, 6. Juni 2007. Er spielte in drei Spielzeiten 53-mal. Nach zwei Partien in der Saison 2009/10 ging Schröder im Januar 2010 zum VfB Lübeck zurück.transfermarkt.de: Schröder zurück nach Lübeck, 11. November 2009. Er verließ den Klub bereits kurze Zeit später und war vorübergehend ohne Verein.
Zur Saison 2010/11 fand er mit dem NTSV Strand 08 einen neuen Verein in der Schleswig-Holstein-Liga. Nach zwölf Spielen und einem Tor beendete er seine Spielerkarriere.
Funktionärskarriere Schon in der Saison 2009/10 war Schröder parallel zu seiner Spielerkarriere Co-Trainer hinter Nicolas Michaty beim VfL Bochum II.transfermarkt.de: , 8, Juni 2009. Diesen Job führte er bis zum 31. Januar 2010 aus. Nach seinem Wechsel zum NTSV Strand 08 war er Co-Trainer unter Frank Salomon. Mit dem Ende des Jahres 2010 gab er diesen Posten wieder auf. Nach seinem Karriereende wurde Schröder mit Beginn der Saison 2010/11 Videoanalyst und Scout beim Bundesligisten 1. FC Nürnberg. Zum 25. Juni 2012 wurde er Koordinator der Lizenzmannschaft der SpVgg Greuther Fürth. Greuther Fürth 14. Juni 2012. Am 4. Januar 2013 wurde er zum sportlichen Leiter von Greuther Fürth befördert. Greuther Fürth 4. Januar 2013. Nach der Beurlaubung des Cheftrainers Mike Büskens am 20. Februar 2013 leitete Schröder an der Seite des Interimstrainers Ludwig Preis vorübergehend den Trainingsbetrieb der Fürther Bundesligamannschaft. Greuther Fürth 20. Februar 2013.
Am Ende der Spielzeit 2013/14 verließ Schröder die SpVgg Greuther Fürth und wechselte zum SV Werder Bremen als Direktor Profi-Fußball und Scouting., abgerufen am 21. Mai 2014.
Ab dem 17. Mai 2016 war er Sportdirektor beim 1. FSV Mainz 05.Rouven Schröder übernimmt mainz05.de, abgerufen am 17. Mai 2016. Der neu gewählte Aufsichtsrat des Vereins bestellte Schröder am 3. Juli 2017 einstimmig für drei weitere Jahre zum Sportvorstand. Am 22. Dezember 2020 bat er den Aufsichtsrat um vorzeitige Auflösung seines Vertrages; dem Wunsch wurde entsprochen.Rouven Schröder nicht mehr Sportvorstand mainz05.de, abgerufen am 22. Dezember 2020.
Zur Saison 2021/22 wurde Schröder unter dem Sportvorstand Peter Knäbel Sportdirektor beim FC Schalke 04, der zuvor in die 2. Bundesliga abgestiegen war.Rouven Schröder wird Sportdirektor – Mathias Schober zum Direktor Knappenschmiede und Entwicklung befördert, schalke04.de, 4. Mai 2021, abgerufen am 4. Mai 2021. Am Saisonende stieg die Mannschaft wieder in die Bundesliga auf. Am 26. Oktober 2022 verließ Schröder den Verein aus persönlichen Gründen.Meldung auf der Website von Schalke 04, abgerufen am 26. Oktober 2022.
Am 1. April 2023 wurde Schröder unter dem Geschäftsführer Sport Max Eberl Sportdirektor des Bundesligisten RB Leipzig. Er betreute die Bereiche Scouting und Kaderplanung sowie die Prozesse rund um die Lizenzspielerabteilung.Rouven Schröder wird neuer Sportdirektor von RB Leipzig, rbleipzig.com, 7. März 2023, abgerufen am 7. März 2023. Ende September 2023 wurde Eberl freigestellt, womit Schröder – weiter auf Direktorenebene – die Gesamtverantwortung interimsweise übernahm.RB Leipzig stellt Max Eberl frei, rbleipzig.com, 29. September 2023, abgerufen am 30. September 2023. Am 1. August 2024 wurde Marcel Schäfer neuer Geschäftsführer Sport bei RB Leipzig.
Am 1. Dezember 2024 wechselte Schröder als Geschäftsführer Sport zum österreichischen Erstligisten RB Salzburg.
Am 14. Oktober 2025 übernahm er bei Borussia Mönchengladbach unter den Geschäftsführern Stefan Stegemann und Markus Aretz die neue Position des Head of Sports. Zuvor war Roland Virkus, der als Geschäftsführer den sportlichen Bereich verantwortet hatte, zurückgetreten.
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Einzelnachweise
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