Der freie Schweizer Arbeiter. Wochenblatt für Sozialgesinnte aller Stände war das «Organ der evangelisch-sozialen Arbeitervereine der deutschen Schweiz», das von 1907 bis 1916 in Bern herausgegeben wurde. «Für die Redaktion zeichnete Otto Lauterburg in Bern und im letzten Jahrgang dazu noch Pfr. Sutermeister in Feuerthalen.» Der Berner Pfarrer Th. Schmidt verfasste bis September 1913 wöchentliche «Umschauen», ehe er von Sutermeister abgelöst wurde.

1916 erschien im Freien Schweizer Arbeiter die von Karl Barth verfasste kontroverse Buchbesprechung Auf das Reich Gottes warten über Christoph Blumhardts Hausandachten. Die Kontroverse um Paul Wernle wurde in der letzten Ausgabe diskutiert.Der freie Schweizer Arbeiter. Band 9, Nr. 51, S. 2–3.

Das Berner Tagblatt «gloßierte» das Eingehen des Freien Schweizer Arbeiters mit folgenden Worten: «Das Christentum ist nun mal keine Magenfrage und läßt sich auf die Dauer nicht als Kampfmittel für rein ökonomisch-politische Zwecke benützen.»Der freie Schweizer Arbeiter. Band 9, Nr. 51, S. 5–6. Die Redaktion des Freien Schweizer Arbeiters antwortete mit Hinweis auf Jesus’ «Der Mensch lebt nicht von Brot allein».

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Kategorie:Christliche Zeitschrift Kategorie:Religiöser Sozialismus Kategorie:Antiquarische Zeitschrift (Schweiz) Kategorie:Ersterscheinen 1907 Kategorie:Erscheinen eingestellt 1916 Kategorie:Deutschsprachige Zeitschrift Kategorie:Sozialistische Zeitschrift