mini|St. Quirinus zu Köln-Mauenheim mini|Wetterfahne mit Darstellung des heiligen Quirinus auf dem Kirchturm St. Quirinus ist die römisch-katholische Pfarrkirche in Köln-Mauenheim in Nordrhein-Westfalen.

Geschichte mini|links|Blick durch das Mittelschiff Richtung Chorraum Die Mauenheimer Pfarrkirche greift das Quirinus von Neuss-Patrozinium der mittelalterlichen St. Qurinus-Kapelle auf, die zum örtlichen Fronhof, dem heutigen Altenberger Hof, des Kölner Kunibertsstifts gehörte und sich etwa 700 Meter südöstlich vom heutigen Kirchenstandort befand. Die Kapelle wurde zum ersten Mal 1286 erwähnt, als die Niehler Pfarrei St. Katharina, die auch zum Kunibertsstift gehörte, einen Vikar für die Seelsorge dort bestellte. Die Kapelle brannte 1557 nieder und wurde 1665 abgebrochen.

Die neue Mauenheimer Pfarrkirche wurde 1927 nach Plänen des Architekten Eduard Endler in den Formen einer dreischiffigen frühchristlichen Basilika mit Halbkreisapsis mit historisierenden Säulen und Kapitellen errichtet, die Balken tragen über denen sich glatte Obergadenwände mit Rundbogenfenstern erheben.

1966 wurden die Stufengiebel entfernt und an ihrer Stelle eine schlichte basilikale Fassade erbaut. Seitlich der Kirche wurde ein freistehender Glockenturm hinzugefügt, der 1976 seine heutige Höhe von 24 Metern erhielt. Der Turm wird von einem für die rheinische Romanik typischen Rhombenhelm bekrönt, wie er auch in Köln zum Beispiel bei der Kirche St. Michael in Köln-Zündorf zu finden ist.

Orgel mini|Die Weyland-Orgel Die Kirche beherbergt eine Orgel der Firma WeylandKatholische Pfarrkirche Sankt Quirinus (Mauenheim) Eintrag auf Organ database. Die Disposition hier ist unbestätigt. mit 19 Registern auf zwei Manualen und Pedal. Der Orgelprospekt wurde von Nikolaus Rosiny entworfen. Die Orgel steht im linken Seitenschiff und ist über einen fahrbaren Spieltisch hinter dem Altar spielbar. Die Disposition lautet: I Manual C–g3Prinzipal8′Offenflöte8′Oktave4′Quintatön4‘Gemshorn2‘Sesquialter1-3fachMixtur5fachTrompete8‘TremoloII Manual C–g3Holzgedackt8′Blockflöte4′Prinzipal2‘Sifflöte1/3‘Scharf IV′Rohrschalmei8′TremoloPedal C–f1Subbass16′Offenbass8′Gedacktbass8‘Piffaro2fachFargott16′

Koppeln: II/I, I/P, II/P; 2 freie Kombinationen, Tutti

Literatur Manfred Becker-Huberti, Günther A. Menne (Hrsg.): Kölner Kirchen. Die Kirchen der katholischen und evangelischen Gemeinden in Köln. J. P. Bachem Verlag, Köln 2004. Paul Clemen (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Band 7, Abt. III: Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln. Schwann, Düsseldorf 1934.

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Einzelnachweise

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