Carsten Thiele (* 28. Mai 1972 in Berlin) ist ein deutscher Kameramann.
Leben Carsten Thiele machte ursprüngliche eine Ausbildung zum Elektriker bei Mercedes-Benz in Berlin. Er arbeitete als Lichtdesigner beim shortvivant Theater und wurde später Assistent von Joachim Wallat, einem Professor für Lichtdesign an der Universität der Künste Berlin. Über Praktika im Filmlabor erhielt er die Möglichkeit Assistent von Kameramännern wie Jürgen Jürges, Fred Kelemen und Sławomir Idziak zu werden. Mit dem 1997 ausgestrahlten Fernsehfilm Der Sohn des verrückten Dichters debütierte Thiele als Kameramann für einen Langspielfilm. Seitdem war er zweimal für den Deutschen Kamerapreis und 2013 mit seiner Arbeit an Kuma für den Österreichischen Filmpreis nominiert.
Filmografie (Auswahl) 1997: Der Sohn des verrückten Dichters 1998: Tigerstreifenbaby wartet auf Tarzan 1998: Just Married 2001: Der Traum ist aus – Die Erben der Scherben 2002: Väter 2007: Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler 2007: GG 19 – Deutschland in 19 Artikeln (1 Episode) 2008: Vineta 2008–2015: Tatort (Fernsehreihe) 2008: Borowski und das Mädchen im Moor 2010: Borowski und eine Frage von reinem Geschmack 2015: Niedere Instinkte 2009: Doktor Martin (Fernsehserie, acht Folgen) 2010: Tiger-Team – Der Berg der 1000 Drachen 2012: Die Aufnahmeprüfung 2012: Kuma 2013: Paul Kemp – Alles kein Problem (Fernsehserie, ORF/ARD) 2014: Die Briefe meiner Mutter 2016: Egon Schiele: Tod und Mädchen 2017: Anna Fucking Molnar 2017: Stadtkomödie – Herrgott für Anfänger 2018: Erik & Erika 2019: Ein Dorf wehrt sich 2019: Stadtkomödie – Der Fall der Gerti B. 2021: Letzter Gipfel 2024: Andrea lässt sich scheiden 2026: So haben wir dich nicht erzogen (Fernsehfilm)
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