mini|200px|Logo der Organisation Das Hohe Kurdische Komitee (kurdisch Desteya Bilind a Kurd, Kürzel DBK; ) war bis 2015 ein Verwaltungsorgan und Oppositionsbündnis von Kurden in Syrien mit Sitz in Kobanê (Ain al-Arab). Sein aktueller Nachfolger ist die Bewegung für eine Demokratische Gesellschaft. Die höchste Instanz des DBK bestand aus zehn Mitgliedern, jeweils fünf Mitglieder wurden durch die Partei der Demokratischen Union sowie durch den Kurdischen Nationalrat gestellt. Die Gründung während des syrischen Bürgerkrieges ging auf eine Einigung in Erbil (Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan) am 11. Juli 2012 unter der Schirmherrschaft des nordirakischen Kurdenpräsidenten Masud Barzanis zurück.https://www.rudaw.net/english/kurdistan/131220132 Der Entstehung eines solchen Komitees gingen innerkurdische Spannungen voraus und die damit verbundene Absicht, die kurdischen Opposition in Syrien zu einigen.Syria's Kurds Look to Iraqi Minority for Support In: New York Times. Abgerufen am 11. Februar 2013.
Ein weiterer Vertragszusatz wurde im November 2012 erneut in Erbil verhandelt, dieser sah unter anderem die Etablierung einer gemeinsamen kurdischen Militärführung vor. In: Rudaw. Abgerufen am 11. Februar 2013 Vorausgegangen war ein Angriff al-Qaida-naher Rebellengruppen wie der al-Nusra-Front auf die kurdische Grenzstadt Raʾs al-ʿAin sowie Unstimmigkeiten zum Verbleib Tausender im Nordirak militärisch ausgebildeter Kurden aus Syrien."Iraqi Kurds train their Syrian brethren" Website des Nachrichtensenders al-Dschasira. Abgerufen am 3. Januar 2013 Trotz der Pläne zur Schaffung einer gemeinsamen Militärführung, wurden bis Februar 2013 noch keine konkreten Schritte zur Realisierung unternommen. Offizieller militärischer Arm des DBK waren die Volksverteidigungseinheiten und die Frauenverteidigungseinheiten.
Das DBK entschied im Dezember 2012 der Nationalkoalition syrischer Revolutions- und Oppositionskräfte beizutreten, falls diese die kurdischen Forderungen für einen Beitritt akzeptiere. Die Forderungen beinhalten unter anderem, dass die Kurden 15 % der Sitze erhalten, den Vizepräsidenten der Nationalkoalition stellen und zukünftig der amtliche Name „Arabische Republik Syrien“ in „Republik Syrien“ abgeändert werde.
Mitglieder NameVertretungRolleAhmed SuleimanKurdischer NationalratSprecherSalih MuslimPartei der Demokratischen UnionAldar KhalilPartei der Demokratischen UnionIsmail HameKurdischer NationalratSinem MuhammadPartei der Demokratischen UnionIlham AhmedPartei der Demokratischen UnionNasir Alltin IbrahimKurdischer NationalratMuhiyealltin Sheikh EliKurdischer NationalratSaaud MeleKurdischer NationalratEbdilselam EhmedPartei der Demokratischen Union
Einzelnachweise
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