Berthold Lindemann (* 20. Mai 1929 in Bremen; † 27. August 2014 in Bremen)Traueranzeige Berthold Lindemann. In: Weser-Kurier, 30. August 2014. Abgerufen am 4. September 2014. war ein deutscher Hobbyhistoriker und Buchautor, der sich um die Aufarbeitung der mehr als 800-jährigen Geschichte von Bremen-Osterholz verdient gemacht hat.
Leben und Wirken
Lindemann stammte aus einer bäuerlich geprägten Familie. Er zog 1936 mit den Eltern und sechs Geschwistern nach Bremen. Am Ende des Zweiten Weltkrieges musste er noch im Volkssturm dienen. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Würzburg und der Universität Marburg und arbeitete fast vier Jahrzehnte als Richter in Bremen. Er war verheiratet und hatte drei Kinder.
Seine Bücher verlegte Lindemann in Eigenregie, sie sind heute nur noch antiquarisch zu erhalten. Als Heimatforscher berichtete er über das historische Hollerland mit Osterholz als Teil davon und die Geschichte der christlichen Sozialtätigkeit in Bremen, wie der Gründung der Egestorff-Stiftung im Zusammenhang mit dem 1696 eingerichteten „Armenhaus“ in der Bremer Altstadt.
Ehrungen
2013 wurde Lindemann mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt, überreicht durch den Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen. Der Berthold-Lindemann-Weg führt, beginnend an der Osterholzer Dorfstraße, in südlicher Richtung durch die Feldmark.
Publikationen
Weblinks
Einzelnachweise Corinna Tonner: Zeitzeuge einer rasanten Entwicklung. Weser-Kurier vom 14. Februar 2013
Kategorie:Sachbuchautor Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Person (Bremen) Kategorie:Person (Osterholz, Bremen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1929 Kategorie:Gestorben 2014 Kategorie:Mann