Zuckerether sind Derivate von Mono-, Di-, Tri- und anderer Oligosaccharide, die durch Veretherung der nichtglycosydischen Hydroxygruppen entstehen. Die Methylierung mit Methyliodid/Silber(I)-oxid oder Dimethylsulfat in alkalischer Lösung liefert Methylether. Als Schutzgruppen benutzt man bisweilen Benzyl-, Triphenylmethyl- oder Trimethylsilylreste.Otto-Albrecht Neumüller (Hrsg.): Römpps Chemie-Lexikon. Band 6: T–Z. 8. neubearbeitete und erweiterte Auflage. Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1988, ISBN 3-440-04516-1, S. 4733.
Digitalose und Cymarose sind Methylether, die in der Natur vorkommen.Brockhaus ABC Chemie. VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1965, S. 1575.
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