150px|mini|Logo UIFAB (ausrichtender Verband)mini|150px|Veranstaltungsort: Saarbrücken Die Dreiband-Europameisterschaft 1956 war das 13. Turnier in dieser Disziplin des Karambolage und fand vom 28. Juni bis zum 1. Juli 1956 in Saarbrücken statt.

Geschichte Zum zweiten Mal, in der Geschichte der Europameisterschaft, fand das Turnier in Deutschland statt. Der Belgier René Vingerhoedt gewann zum sechsten Mal in Folge. Abgesehen von seinen „Ausrutscher“ im Jahr zuvor, blieb er, wie gewohnt, verlustfrei. Neben dem besten Generaldurchschnitt spielte er auch die Höchstserie (HS) von 11. Zum dritten Mal, nach 1952 und 1953, wurde der Düsseldorfer August Tiedtke Vizemeister. Der beste Einzeldurchschnitt (BED) ging an den Belgier Pierre Fauconnier mit 1,086. Das lag deutlich unter der 1,515 Bestmarke von Vingerhoedt aus 1954. Als zweiter deutscher Teilnehmer war erstmals Ernst Rudolph, der Vater von Christian Rudolph (Dreibandweltmeister von 1996), am Start.

Modus Gespielt wurde „Jeder gegen Jeden“ bis 50 Punkte mit Nachstoß/Aufnahmegleichheit.

Abschlusstabelle

EndklassementPlatz Name MP Pkte. Aufn. GD BED HS 1 René Vingerhoedt 14:0 350 421 0,831 1,063 11 2 August Tiedtke 10:4 338 431 0,784 0,943 9 3 Pierre Fauconnier 8:6 293 390 0,751 1,086 9 4 Herman Popeijus 8:6 320 468 0,683 0,862 9 5 António Ventura 8:6 300 458 0,655 0,862 9 6 Johann Scherz 4:10 298 453 0,657 0,595 7 7 Ernst Rudolph 2:12 300 454 0,660 0,769 6 8 Jaime Pimenta 2:12 278 517 0,537 0,735 5 Turnierdurchschnitt: 0,689

Einzelnachweise

Kategorie:Dreiband-Europameisterschaft Kategorie:Karambolageveranstaltung 1956 Kategorie:Billardturnier in Deutschland Kategorie:Billardturnier in Saarbrücken