Heinrich Askan Engelken, auch Heinrich Askanius E., Engelke, EngelckenDas Pastorenverzeichnis von Willgeroth gibt Askanius Engelken als seine Hauptnamensform an. (* 15. August 1675 in Rostock; † 13. Januar 1734 in Parchim) war ein deutscher lutherischer Theologe.

Ausbildung und Studium Heinrich Askanius Engelken war ein Sohn des Gutspächters von Jennewitz bei Kröpelin Christian Peter Engelken und dessen Frau Elisabeth, geb. von der Hardt. Sein jüngerer Bruder, Hermann Christoph Engelke (1679–1742), war ebenfalls Professor der Theologie an der Universität Rostock.Siehe dazu den Eintrag von Hermann Christoph Engelke im Catalogus Professorum Rostochiensium Er wurde von Hauslehrern unterrichtet, u. a. von Johann Joachim Weidner, seinem späteren Schwager. Im Sommersemester 1693 begann er ein Studium an der Universität Rostock, das er mit der Promotion zum Magister an der Philosophischen Fakultät abschloss.Siehe dazu die Immatrikulation von Heinrich Askanius Engelken im Rostocker Matrikelportal und die Magisterpromotion von Heinrich Askanius Engelken im Rostocker Matrikelportal

Im Anschluss daran besuchte Engelken die Universitäten in Wittenberg, Jena, Halle und Leipzig, wo er auch begann, erste Vorlesungen zu halten.Vgl. Paul Falkenberg: Die Professoren der Universität Rostock von 1600 bis 1900. Manuskript um 1900, S. 243

Akademische Laufbahn 1700 kehrte Engelken nach Rostock zurück, nahm eine Dozentenstelle an und machte sein Examen an der Theologischen Fakultät.Siehe dazu den Eintrag des Examens im Rostocker Matrikelportal Im Jahre 1704 wurde Engelken an der Theologischen Fakultät zum Dr. theol. promoviert.Siehe dazu den Eintrag der Doktorpromotion im Rostocker Matrikelportal Im selben Jahr erfolgte auch die Berufung zum außerordentlichen Professor der Theologie an der Universität Rostock durch Herzog Friedrich Wilhelm I. Er folgte damit Samuel Starck ins Amt.Siehe dazu auch den Eintrag von Samuel Starck im Catalogus Professorum Rostochiensium

Im darauffolgenden Jahr kam es zur Heirat mit der Hamburgerin Maria Paulsen († 1738).Vgl. Paul Falkenberg: Die Professoren der Universität Rostock von 1600 bis 1900. Manuskript um 1900, S. 243

1713 schied er mehr oder weniger unfreiwillig aus dem akademischen Leben aus (seine Bemühungen um die fürstliche Professur der Eloquenz blieben erfolglos) und nahm die Stelle des Superintendenten und Pastors an St. Georgen in Parchim an. Seine Professur an der Universität übernahm, allerdings erst 1748, Joachim Hartmann (1715–1795).Siehe dazu auch Eintragung von Joachim Hartmann im Catalogus Professorum Rostochiensium

Einzelnachweise

Literatur Paul Falkenberg: Die Professoren der Universität Rostock von 1600 bis 1900. Manuskript um 1900. Etwas von gelehrten Rostockschen Sachen, 1737.

Weblinks

Heinrich Askanius Engelken im Rostocker Matrikelportal

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