350px Adeles 21 ist das erfolgreichste Album des Jahres. Dieser Artikel behandelt das Musikjahr 2011.
Zu den erfolgreichsten Künstlern gehörte – sowohl national, als auch international – die Britin Adele. Sie befand sich auch in vielen Bestenlisten, zum Beispiel im Rolling Stone. Die wohl berühmteste Verstorbene des Jahres war Amy Winehouse. Die erfolgreichste Single in Deutschland war On the Floor von Jennifer Lopez.
Ereignisse Populäre Musik und Jazz 1. Januar: Zu den Musikern, die in der Neujahrs-Ehrenliste von Queen Elizabeth II geehrt werden, gehören Richard Thompson und Annie Lennox. 29. Januar: Britney Spears steigt mit ihrer Single Hold It Against Me auf Platz 1 in den Billboard Hot 100 ein. Damit ist sie nach Mariah Carey die zweite Künstlerin, die mit mehr als einer Single auf Platz 1 in den Vereinigten Staaten debütieren kann; außerdem die dritte Künstlerin innerhalb von drei Jahrzehnten nach Cher, Madonna und Janet Jackson, die die Spitze der Hot 100 erreicht, und insgesamt die siebte Künstlerin. 11. Februar: Lady Gaga veröffentlicht Born This Way, die Vorab-Single ihres kommenden, gleichnamigen Albums. Das Lied hält sich insgesame sechs Wochen in Folge auf Platz 1 der Billboard Hot 100 und ist die tausendste Nummer-eins-Single in der Geschichte der US-amerikanischen Charts. Kritik erntet der Song von Madonna, die in dem Lied Ähnlichkeiten zu ihrem Hit Express Yourself aus dem Jahr 1989 sieht. Von einer Anklage Gagas wegen eines möglichen Plagiats sieht Madonna jedoch ab. 13. Februar: Die 53. Grammy Awards finden im Staples Center in Los Angeles statt. Lady Antebellum gewinnen fünf Auszeichnungen, darunter sowohl die Auszeichnung für die Aufnahme des Jahres als auch für den Song des Jahres für Need You Now. The Suburbs von Arcade Fire wird als Album des Jahres ausgezeichnet, während Esperanza Spalding den Preis als beste neue Künstlerin gewinnt und damit diese Auszeichnung als erste Jazzsängerin erhält. 6. März: Die britische Progressive-Rock-Band Yes startet im House of Blues in Houston ihre Rite of Spring Tour. Die Tournee endet nach 21 Konzerten am 31. Mai 2011 in Mexiko-Stadt. 11. März: Die 1995 aufgelöste Stoner-Rock-Band Kyuss um Queens-of-the-Stone-Age-Sänger Josh Homme startet ihre weltweite Reunion-Tour unter dem Namen Kyuss Lives. 15. März: Der Sänger und Rapper Nate Dogg, bekannt für seine Kollaborationen mit u. a. Dr. Dre, Snoop Dogg, Warren G, Eminem und 50 Cent, stirbt an den Folgen eines Schlaganfalls. 3. April: LCD Soundsystem spielen im New Yorker Madison Square Garden ihr letztes Konzert vor ihrer vorläufigen Trennung. Die Band kommt 2015 wieder zusammen. 20. April: Gerard Smith, Bassist von TV on the Radio, stirbt im Alter von 36 Jahren an Lungenkrebs, nur neun Tage nachdem die Band ihr viertes Album Nine Types of Light veröffentlicht hatte. 12. Mai: Katy Perry ist mit E.T., der vierten Single aus ihrem Album Teenage Dream, die erste Künstlerin in der US-amerikanischen Charts-Geschichte, die 52 Wochen in Folge in den Top Ten der Billboard Hot 100 verbringt. 23. Mai: Lady Gaga veröffentlicht ihr zweites Studioalbum Born This Way. Es verkauft sich in den Vereinigten Staaten am ersten Tag 524.000 Mal und in der ersten Woche eine Million Mal, womit Gaga die erste Sängerin ist, die diese Verkaufszahlen erreichen kann. 27. Mai: Die britische Boygroup Take That startet in Sunderland ihre Konzerttournee Progress Live. 11. Juni: Zu den Musikern, die in der Liste der Queen’s Birthday Honours von Queen Elizabeth II geehrt wurden, gehören Bryan Ferry und die Jazzsängerin Claire Martin. 18. Juni: Clarence Clemons, der langjährige Saxophonist in Bruce Springsteens E Street Band, stirbt im Alter von 69 Jahren. 28. Juni: Limp Bizkit veröffentlichten mit Gold Cobra ihr erstes Studioalbum seit acht Jahren. Es ist zudem das erste Album in der Originalbesetzung der Band seit Chocolate Starfish and the Hot Dog Flavored Water aus dem Jahr 2000. 28. Juni: Taking Back Sunday veröffentlichen ihr selbstbetiteltes, fünftes Studioalbum, welches das erste Album der Band in ihrer Originalbesetzung seit ihrem Debütalbum Tell All Your Friends aus dem Jahr 2002 ist. 4. Juli: Die britische Progressive-Rock-Band Yes startet in Camden (New Jersey) ihre Fly from Here Tour, die nach 90 Konzerten am 21. August 2012 endet. 16. Juli: In Carhaix-Plouguer geben Supertramp das Abschlusskonzert ihrer 70–10 Tour und damit auch das letzte Konzert in ihrer über 40-jährigen Karriere. Eine weitere, für das Jahr 2015 geplante Tournee muss später wegen einer Krebserkrankung von Sänger und Pianist Rick Davies abgesagt werden. 17. Juli: Während eines Auftritts von Cheap Trick beim Cisco Bluesfest in der kanadischen Hauptstadt Ottawa stürzt die Festival-Bühne aufgrund starker Winde ein. Die Bandmitglieder bleiben jedoch unverletzt. 8. August: Jay-Z und Kanye West veröffentlichen ihr mit Spannung erwartetes Kollaborationsalbum Watch the Throne. 16. August: Blink-182 starten in Montréal ihre weltweite Comeback-Tournee zum 20-jährigen Jubiläum der Band. 27. August: Last Friday Night (T.G.I.F.) von Katy Perry ist die fünfte Single aus ihrem Album Teenage Dream, die Platz 1 der Billboard Hot 100 erreicht und damit den Rekord von Michael Jacksons Album Bad (1987) für die meisten Nummer-eins-Singles eines Albums einstellt. 29. August: Die Red Hot Chili Peppers veröffentlichten mit I’m With You ihr erstes Studioalbum seit fünf Jahren und damit gleichzeitig ihr erstes Album mit ihrem neuen Gitarristen Josh Klinghoffer, der den 2009 zum zweiten Mal ausgestiegenen John Frusciante ersetzt. 2. September: My Chemical Romance geben bekannt, ihren Schlagzeuger Mike Pedicone wegen Diebstahls gefeuert zu haben. Die verbliebenen Bandmitglieder erheben jedoch keine Anklage gegen ihn. 6. September: PJ Harvey gewinnt den Mercury Prize für ihr Album Let England Shake und ist damit die erste und bis heute einzige Künstlerin, die diese Auszeichnung zweimal erhält. 17. September: Mit ihrer Single Last Friday Night (T.G.I.F.) bricht Kay Perry den Rekord mit einem Aufenthalt von 69 ununterbrochenen Wochen in den Billboard Hot 100, länger als jeder andere Solokünstler zuvor. 21. September: Nach 31 Jahren Bandgeschichte und ihrem letzten Studioalbum Collapse into Now geben R.E.M. ihre Auflösung bekannt. 24. September: Mit I Wanna Go landet Britney Spears ihren 21. Top-40-Hit in den Billboard Hot 100 und belegt damit als weibliche Solokünstlerin nur knapp den zweiten Platz hinter Rihanna mit 22 Top-40-Hits. Zudem bricht Spears den Rekord für die längste Zeitspanne zwischen dem ersten und dem letzten Nummer-eins-Hit in den Billboard Hot 100. 27. September: Blink-182 veröffentlichten ihr sechstes Studioalbum Neighborhoods. Es ist das erste Album, das sie seit ihrer Pause zwischen 2005 und 2009 wieder gemeinsam aufgenommen haben. Es ist zugleich ihr vorerst letztes Album mit Tom DeLonge, der die Band 2015 verlässt, 2022 jedoch wieder zurückkehrt. 8. Oktober: Tony Bennett steigt mit seinem Album Duets II auf Platz 1 der Billboard 200 ein und ist damit im Alter von 85 Jahren der älteste männliche Solokünstler der US-amerikanischen Charts-Geschichte mit einem Soloalbum auf Platz 1. 9. Oktober: Paul McCartney heiratet Nancy Shevell. 18. Oktober: Ian Brown, John Squire, Gary Mounfield und Alan Wren kündigen bei einer Pressekonferenz im Londoner Soho Hotel die Wiedervereinigung der Stone Roses an. 7. November: David Lynch veröffentlicht mit Crazy Clown Time sein erstes Soloalbum seit zehn Jahren. Es ist das erste Album, das Lynch als Soloalbum zugeschrieben wird; zuvor hatte er zwei Kollaborationsalben veröffentlicht. 21. November: Pentatonix gewinnen die dritte Staffel der NBC-Castingshow The Sing-Off und beginnen damit ihren Aufstieg zur weltweiten Popularität. 24. November: Auf ProSieben wird die erste Folge der Gesangs-Castingshow The Voice of Germany ausgestrahlt. 6. Dezember: Korn veröffentlichen ihr zehntes Studioalbum The Path of Totality. Das Album markiert den Beginn einer neuen Richtung für Nu-Metal-Bands, wobei Künstler wie Skrillex und viele andere mit Dubstep und elektronischeren Klängen zum neu ausgerichteten Sound des Genres beitragen. 11. Dezember: Mit Little Mix geht aus der britischen Castingshow The X Factor erstmals eine Girlgroup als Sieger hervor.
Klassische Musik und Musiktheater 27. Februar: Jubiläumskonzert zum 25-jährigen Bestehen der Wiener Kammerphilharmonie im Wiener Musikverein mit dem Solisten Till Fellner. 6. April: Uraufführung der Folk-Oper in drei Akten Wenn der Farn blüht von Jewhen Stankowytsch (Musik) mit einem Libretto von Aleksandr Stelmaschenko in der Nationalen Philharmonie der Ukraine in Kiew. 14. September: Uraufführung der Oper Türkenkind von Wolfram Wagner (Musik) auf ein Libretto von Kristine Tornquist (Libretto) im sirene Operntheater in Wien. 17. November: Die Opernkomödie Pass the Spoon wird im Glasgow Tramway Theatre uraufgeführt.
Film und Fernsehen Queen: Days of Our Lives – zweiteiliger britischer Dokumentarfilm von Matt O’Casey über die Karriere der britischen Rockband Queen
Musikcharts Deutschland Singles Position Alben
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Marlon Roudette – New Age (8 Wochen) Alexandra Stan – Mr. Saxobeat (7 Wochen) Jennifer Lopez feat. Pitbull – On the Floor; Bruno Mars – Grenade (jeweils 6 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Udo Lindenberg – MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic (6 Wochen) Adele – 21 (5 Wochen) Unheilig – Große Freiheit (4 Wochen)
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Österreich Singles Position Alben
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Alexandra Stan – Mr. Saxobeat (7 Wochen) Martin Solveig & Dragonette – Hello; Hubert von Goisern – Brenna tuats guat (jeweils 5 Wochen) The Black Eyed Peas – The Time (Dirty Bit); Lady Gaga – Born This Way; Pietro Lombardi – Call My Name; Lucenzo feat. Don Omar – Danza Kuduro; Taio Cruz feat. Flo Rida – Hangover (jeweils 4 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Andreas Gabalier – Volks-Rock‘n’Roller (5 Wochen) Pietro Lombardi – Jackpot (4 Wochen) Andrea Berg – Schwerelos; Trackshittaz – Oidaah pumpn muas’s; Peter Alexander – Seine größten Erfolge und mehr; Herbert Grönemeyer – Schiffsverkehr; David Guetta – Nothing but the Beat (jeweils 3 Wochen)
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Schweiz Singles Position Alben
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Bruno Mars – Grenade; Alexandra Stan – Mr. Saxobeat (jeweils 6 Wochen) Duck Sauce – Barbra Streisand; Jennifer Lopez feat. Pitbull – On the Floor; LMFAO feat. Lauren Bennett & GoonRock – Party Rock Anthem; Sean Paul feat. Pitbull – Got 2 Luv U (jeweils 5 Wochen) Adele – Someone like You (4 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Adele – 21 (9 Wochen) Gotthard – Heaven – Best of Ballads Part 2; Lady Gaga – Born This Way; David Guetta – Nothing but the Beat (jeweils 4 Wochen) Herbert Grönemeyer – Schiffsverkehr; The Baseballs – Strings ’n’ Stripes; Coldplay – Mylo Xyloto (jeweils 3 Wochen)
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Vereinigtes Königreich Singles Position Alben
Die längsten Nummer-eins-Singles