Erik Hoffmann (* 30. Dezember 1952 in Leoben/Steiermark in Österreich) ist ein österreichischer Maler des Realismus. Er arbeitet in Lilienthal bei Worpswede und auf Barra in Schottland. Erik Hoffmann: Vita von Erik Hoffmann Abgerufen am 9. Juni 2013
Leben und Werk Erik Hoffmann ist in der Steiermark bei seinen Großeltern aufgewachsen. Im Alter von vier Jahren besuchte er zusammen mit seiner Großmutter seine Eltern in Caracas, Venezuela. Es folgten, im Anschluss an die Heimkehr nach Österreich, Jahre der Krankheit durch eine Virusinfektion. Zur Gesundung trugen lange Wanderungen in der Natur bei, die sein Großvater mit ihm unternahm. In späteren Lebensjahren tauschte er die Enge der Berge und Täler seiner Kinderjahre gegen die weite, offene Natur der schottischen Hebriden aus.
Hoffmann studierte von 1975 bis 1981 Freie Malerei an der Kunsthochschule Kassel. Einen Lehrauftrag für Porträtmalerei bekam er dort von 1981 bis 1982. Förderung erhielt er durch eine Anzahl renommierter Stipendien und Preise. 1993 wurde er Vater eines Sohnes. Seit 2004 ist er mit Gabriele Schmid verheiratet.
Hoffmann ist ein realistischer Porträt- und Landschaftsmaler. Er malt Porträts eingebettet in Orte und Landschaften, die so in der Realität nicht existieren, sondern Konstruktionen einer Wirklichkeit sind, die sich Hoffmann in Naturstudien erarbeitet hat. Den kanadischen Realisten Ken Danby und Alex Colville erweist er seine Reverenz. Ludwig Zerull und Dr. Friedrich Rothe: Temperabilder, Katalog Schloß Bleckede 1981/82. Abgerufen am 9. Juni 2013 Als Malfarbe nutzt er Tempera.
Seine literarischen Vorbilder sind Sir Edward Montague Compton Mackenzie und William Wordsworth. Giulio d’Ercole, Rom in Island Universe: Katalog. Stornoway, Western Isles, Scotland, 1993 Abgerufen am 9. Juni 2013
Ausgewählte Malereien Das Haus des Bahnwärters, 1980 Island Beauty, 1986 Girl from Vancouver, 1987 Cassiopeia, 1988 Nightfall, 1988Alex Wood, Caledonian Mercury: The wound and the Gift by Ron Ferguson. Cover: Erik Hoffmann Abgerufen am 9. Juni 2013 On a Lee Shore, 1992 The Point: The Dying Of The Light, 1992 Summer’s End, 1991 Whalebone, 1990 The Point: The Hour Of Solitude, 1993 Glenfinnan Gloaming, 1993 Xenia Maria Riebe, Gemalte Weiten: Abgerufen am 9. Juni 2013
Ausstellungen (Auswahl) Einzelausstellungen 1981 Galerie am Savignyplatz, Berlin 1983 Deutsche Realisten Goethe-Institut, Brasilien 1984 Deutsche Landschaft – heute, Kunsthalle Emden 1993 1. Realismus – Triennale, Martin-Gropius-Bau, Berlin 1994 Eine Ausstellung Island Universe geht in Schottland auf Tournee An Lanntair Gallery, Stornoway Crawford Centre for the Arts, St. Andrews (Schottland) Swanson Gallery, Thurso St. Fergus Gallery, Wick (Schottland) Iona Gallery, Kingussie, Schottland An Tuireann, Isle of Skye 1993 Galerie Brockstedt, Hamburg 2001 Visionen des Wirklichen Städtische Galerie im Park Viersen Erik Hoffmann: Visionen des Wirklichen Abgerufen am 9. Juni 2013
Gruppenausstellungen 1991 …den Mops verdoppeln? – Realismus heute Städtische Galerie im Park Viersen 2007 Galerie Gering, Frankfurt (mit Gabriele Schmid)
Auszeichnungen 1977 Preisträger Hommage à Cassel (mit Anatol Herzfeld) 1980 Preisträger der HASTRA Hannover 1982 DAAD-Stipendium, Glasgow School of Art 1982 Schloss-Bleckede-Stipendium, NiedersachsenNiemann, Kerstin, Halle für Kunst Lüneburg e.V, und Künstlerstätte Schloss Bleckede, Hrsg. Gastfreundschaft: Stipendiatenstätten und ihre Angebote ; herausgegeben anlässlich des 25. Jubiläums der Künstlerstätte Schloss Bleckede. Frankfurt am Main: Revolver, Archiv für Aktuelle Kunst, 2004, S. 208f, S. 288. 1982 Werkstatt-Altena-StipendiumWerkstatt Altena Stipendiaten, abgerufen am 8. November 2015. 1983 Kunstpreis der Sparkasse Karlsruhe 1985 Atelierhaus-Stipendium Worpswede 1989 The Morrison Scottish Portrait Award (Recommendation), Royal Scottish Academy, Edinburgh 2001 Künstler des Monats Aberdeen Art Gallery & Museum, Aberdeen 2014 Bernhard-Kaufmann-Preis, WorpswedeMuseum am Modersohn Haus Sammlung Bernhard Kaufmann, abgerufen am 8. November 2015.
Literatur Helmut Orpel: Gesichter und Landschaften, ganz ungeschminkt. ARTPROFIL-Magazin für Kunst, Nr. 3, 2003. Augenschein und Eigensinn: realistische Malerei in Kassel seit 1974; Neue Galerie, Staatliche und Städtische Kunstsammlungen Kassel, 16. Oktober bis 11. Dezember 1988 / Hrsg.: Neue Galerie, Staatl. u. Städt. Kunstsammlungen Kassel. Katalog: Marianne Heinz Alfred Welti: Deutsche Landschaft heute. art - Das Kunstmagazin. Nr. 4, 1984. Unterm Strich. Werkstatt Altena 1986. Altena, 1986. George Mackay Brown, The Wound and the Gift von Ron Ferguson 2011, Titelbild: Erik Hoffmann, ISBN 978-0-7152-0935-6 Peter Sager: Schottland. Köln: DuMont 1997, ISBN 3-89561-672-9
Ausstellungskataloge Portraits from the Western Edge. Erik Hoffmann. Katalog. Stornoway, Western Isles, Scotland, 1988. Landschaften. Katalog. Bahnhof Eller, Düsseldorf, 1991. 1. Realismus-Triennale. Berlin, Ars Nicolai, 1993. Patrick Ashmore: Calanais – The Standing Stones. Stornoway, 1995. Island Universe / Saoghal nan Eilean Erik Hoffmann. Katalog. Stornoway, Western Isles, Scotland, 1993.
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Einzelnachweise
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