mini|Fred Raskin (2023, Videostandbild) Fred Raskin (* 26. September 1973 in Philadelphia, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Filmeditor.

Leben Raskin begann Mitte der 1990er Jahre seine Laufbahn im Bereich Filmschnitt zunächst als Schnittassistent. Der 2006 entstandene Annapolis – Kampf um Anerkennung war seine erste große Filmproduktion als eigenständiger Editor und die erste Kooperation mit dem Regisseur Justin Lin. Raskin war danach an den Teilen drei bis fünf der Fast-&-Furious-Filmreihe beteiligt, die ebenfalls von Lin inszeniert wurden.

Als Schnittassistent war er auch an Kill Bill – Volume 1 und Kill Bill – Volume 2 beteiligt, was seine erste Zusammenarbeit mit Quentin Tarantino bedeutete. Seit Django Unchained (2012) ist Raskin als Nachfolger der verstorbenen Sally Menke dessen Filmeditor. Außerdem arbeitete Raskin fünf Mal mit Regisseur James Gunn zusammen.

Für Django Unchained erhielt Raskin eine Nominierung für den British Academy Film Award in der Kategorie Bester Schnitt. Seine Arbeit an Guardians of the Galaxy (2014) brachte ihm mehrere Nominierungen ein, darunter für den Saturn Award.

Filmografie (Auswahl) 2006: Annapolis – Kampf um Anerkennung (Annapolis) 2006: The Fast and the Furious: Tokyo Drift 2008: Das Lazarus-Projekt (The Lazarus Project) 2009: Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile. (Fast & Furious 4) 2010: The Big Bang 2011: Fast & Furious Five (Fast Five) 2012: Django Unchained 2014: Guardians of the Galaxy 2015: Bone Tomahawk 2015: The Hateful Eight 2017: Guardians of the Galaxy Vol. 2 2018: Das Haus der geheimnisvollen Uhren (The House with a Clock in Its Walls) 2019: Once Upon a Time in Hollywood 2021: The Suicide Squad 2022: Peacemaker (Fernsehserie) 2023: Guardians of the Galaxy Vol. 3 2024: Carry-On 2025: A Working Man 2026: Supergirl

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