mini|„ja“ Stimmzettel mini|„nein“ Stimmzettel Das Referendum zur Staatsform Irans im März 1979 wurde von dem Ajatollah Ruhollah Chomeini ausgerufen und sollte dem iranischen Volk die Möglichkeit geben, für die Annahme einer Islamischen Republik mit „ja“ oder „nein“ abzustimmen. Am 30. und 31. März 1979 durfte darüber abgestimmt werden. Die Wahlzettel der nicht geheimen Wahl waren farblich unterschiedlich: für die Islamische Republik – grün, gegen die Islamische Republik – rot. Das Referendum wurde von Chomeini mit den Worten umschrieben:

Ergebnis und Folgen

Im Referendum stimmten nach offiziellen Angaben 98,57 % aller Wähler bzw. 99,31 % der Wähler, die eine gültige Stimme abgaben, für die Islamische Republik:Quelle: Innenministerium

Stimmen% Ja 20.147.855 98,57 Nein 140.996 0,69 ungültig 151.257 0,74 Summe 20.440.108 100 % Ruhollah Chomeini rief daraufhin am nächsten Tag die Islamische Republik aus. Der deutsche Botschaftsrat Gert Strenziok vermeldete am 2. April 1979: Der iranische Arzt Mohammed Maleki kritisierte die Wahl als große Lüge und Fälschung. Bei der letzten Volkszählung sollen 18.798.200 Iraner über 16 Jahre alt und damit wahlberechtigt gewesen sein. Bei einer Wahlbeteiligung von 60–65 % wären höchstens 12 Millionen Wählerstimmen zu verzeichnen gewesen. Er untermauert dies mit einer Erklärung des Innenministeriums, nachdem 15 Millionen Iraner unter 16 Jahren und 4 Millionen Iraner auf dem Hochland leben und nicht wählen können. Bei einer Bevölkerung von 33 Millionen wären dies nur 12 Millionen Wählerstimmen. 27. November 2011, (persisch)

Das Wahlergebnis von 98,2 %98 % war die angegebene Wahlbeteiligung der 20.857.391 Wähler, die Zustimmung lag höher. ließ Chomeini in Artikel 1 der später ausgearbeiteten Verfassung aufnehmen, zusammen mit seinem Namen.iranchamber.com constitution

Siehe auch Geschichte Irans seit 1979 Verfassungsreferendum im Iran im Dezember 1979 Verfassungsreferendum im Iran 1989

Anmerkungen

Einzelnachweise

#1979-03 Iran 03 Kategorie:Islamische Revolution Iran 1979-03