Sharon Lee Oreck (* 10. April 1955 in Los Angeles)Sharon Lee Oreck, "California, Birth Index, 1905-1995" familysearch.org, abgerufen am 3. Februar 2012. ist eine US-amerikanische Filmproduzentin.

Leben und Wirken Sharon Oreck besuchte bis 1974 die Miraleste High School in Rancho Palos Verdes und studierte Film am Los Angeles City College.. Ihre Filmkarriere begann Mitte der 1970er-Jahre in der Technik und als Schnittassistentin. 1980 war sie Produktionsassistentin bei der Komödie Below the Belt. Fünf Jahre später produzierte sie ihren ersten Film, Tales of Meeting and Parting, in dem sich ein Japaner an seine Erfahrungen während des Zweiten Weltkriegs erinnert. Gemeinsam mit der Regisseurin und Co-Produzentin Lesli Linka Glatter erhielt sie dafür 1985 eine Oscarnominierung in der Kategorie Kurzfilm (Live Action).

Es folgten weitere Dokumentar- und Kurzfilme, Videos und TV-Werbespots. Laut eigener Aussage produzierte Oreck zwischen 1984 und 1999 mehr als 700 Musikvideos.Living With Music (Videos): A Playlist by Sharon Oreck Artsbeat, The New York Times, abgerufen am 4. Februar 2013. Dazu gehören unter anderem Musikvideos von Madonna, Sting, Mick Jagger und Prince. 1987 gründete sie in Los Angeles ihre eigene Produktionsfirma O Pictures.O Pictures, Inc. bizapedia.com, abgerufen am 4. Februar 2013. Für das Musikvideo zu Paula Abduls Song Opposites Attract wurde Oreck 1991 mit einem Grammy Award ausgezeichnet.Past Winners Search grammy.com, abgerufen am 4. Februar 2013. 2000 war sie Produzentin des Filmdramas Mittendrin und voll dabei.

2010 veröffentlichte Oreck die Autobiografie Video slut, in der sie den Alltag in der Musikvideoindustrie der 1980er-Jahre beschreibt sowie ihren eigenen Lebensweg von einer Sozialhilfe beziehenden Teenager-Mutter bis hin zur erfolgreichen Produzentin.Video slut worldcat.org, abgerufen am 4. Februar 2013.

Oreck ist mit dem Kameramann Bill Pope (* 1952) verheiratet.

Publikationen Video slut: how I shoved Madonna off an Olympic high dive, got Prince into a pair of tiny purple woolen underpants, ran away from Michael Jackson's dad, and got a waterfall to flow backward so I could bring rock videos to the masses. Faber and Faber, Inc., New York 2010, ISBN 978-0-865479-86-9.

Filmografie 1977: Breaker! Breaker! - Voll in Action 1980: Below the Belt 1980: The Boogey Man 1982: Das Monster aus der Tiefe (Blood Tide) 1983: Wavelength 1985: Tales of Meeting and Parting 1989: Metallica: 2 of One 1990: Madonna: The Immaculate Collection 1990: Bangles Greatest Hits 1990: Janet Jackson: The Rhythm Nation Compilation 1991: Coca Cola Pop Music Backstage Pass to Summer 1991: Eurythmics: Greatest Hits 1993: Damascus 1994: The Best of Sting: Fields of Gold 1984-1994 1996: MugShot 1996: Janet Jackson: Design of a Decade 1986/1996 2000: Mittendrin und voll dabei (Skipped Parts) 2006: Best of Chris Isaak 2007: 14 Women

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Einzelnachweise

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