Oscar Eyselein (* 13. November 1847 in Castell (Unterfranken); † 26. August 1892 in Blankenburg am Harz) war ein deutscher Mediziner.

Leben Oscar Eyselein studierte an den Universitäten Würzburg, Erlangen, Tübingen, Leipzig und Wien Medizin. In Würzburg wurde er 1867 Mitglied des Corps Bavaria.Kösener Corpslisten 1960, 138, 377 1871 wurde er zum Dr. med. promoviert. 1872 erhielt er in München seine Approbation. Von 1876 bis zu seinem Tod war er Inhaber und Direktor der Heilanstalt für Nervenleidende in Blankenburg am Harz.

Er publizierte zahlreiche hygienische und statistische Aufsätze im Monatsblatt für öffentliche Gesundheitspflege für Braunschweig sowie medizinische Aufsätze in Wochenschriften.

Schriften Über Vaccination und Revaccination und deren bisherige ungenügende Durchführung, 1872 Zur Organisation der öffentlichen Gesundheitspflege im Herzogthum Braunschweig, 1880 Über Agoraphobie und Nyctophobie, 1881 Pension und Heilanstalt für Nervenleidende, 1882 Tisch für Nervenkranke, 1883 Über Nervosität, 1884 Über Erinnerungstäuschungen

Literatur Pagel: Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts. Berlin, Wien 1901, Sp. 482. (Permalink) Christoph Georg Rohrbach: „Mehr Freiheiten in die geschlossenen Anstalten“. Blankenburg (Harz) als psychiatrischer Kurort von 1865 bis 1937, in: Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde 26 (2020), S. 313–346.

Einzelnachweise

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