Athies ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Somme in der Region Hauts-de-France im Norden von Frankreich. Die Gemeinde gehört zum Kanton Ham und ist Teil des Gemeindeverbandes Est de la Somme.

Geographie Die Gemeinde in der Landschaft Santerre liegt am rechten Ufer des Omignon, eines Zuflusses der Somme, und nördlich der Autoroute A29 mit der Auffahrt 54 von der Départementsstraße 937 (herabgestufte N37) im Gemeindegebiet. Im Norden erstreckt sich die Gemeinde bis zur D 1029 (Chaussée Brunehaut). Von West nach Ost durchzieht die D 45 die Gemeinde. Zu Athies gehört der Ortsteil Fourques am linken Ufer des Omignon. Die Flurnamen Les Vignes und Les petites Vignes am Nordufer des Omignon deuten auf früheren Weinbau hin.

Geschichte mini|Minenkrater, April 1917 In Athies sind Reste einer gallo-römischen Villa erhalten. Im Ort stand ein merowingischer Palast, dessen genaue Lage nicht bekannt ist. Hierher wurde Radegundis, die spätere Gemahlin von Chlothar I., verschleppt.

Im Ersten Weltkrieg erlitt Athies in der Schlacht von Arras, unter anderem auch durch von den Sprengungen durch die Mineure der britischen Truppen vor dem Angriff und beim anschließenden Rückzug der deutschen Truppen, schwere Schäden. Die Gemeinde wurde mit dem Croix de guerre 1914–1918 ausgezeichnet.

Sehenswürdigkeiten mini|Kirche Notre-Dame de l’Assomption Die Mariä-Himmelfahrts-Kirche (Notre-Dame de l’Assomption) wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Turm und Gewölbe wurden nach dem Ersten Weltkrieg erneuert. Das Portal der Kirche Sainte-Radegonde ist seit 1862 als Monument historique klassifiziert.Base Mérimée PA00116083

Einwohner Entwicklung der Einwohnerzahl 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 549 495 607 600 633 632 637

Verwaltung Bürgermeister (Maire) ist seit 2008 Pierre Fenot.

Literatur

Einzelnachweise

Weblinks

Kategorie:Ort in Hauts-de-France Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)