Hildegard Gölz (* 7. Dezember 1892 in Rohrdorf bei Nagold; † 14. Juni 1986 in Reutlingen) war eine deutsche Pfarrersfrau.Joachim Conrad: Liturgie als Kunst und Spiel; Die Kirchliche Arbeit Alpirsbach 1933–2003. Lit, Münster 2003, ISBN 3-8258-6792-7. S. 246
Hildegard (Hilde) Gölz, geb. Werner, war seit dem 19. Mai 1914 Gattin des evangelischen Kirchenmusikers und Theologen Richard Gölz (1887–1975).Joachim Conrad: Liturgie als Kunst und Spiel; Die Kirchliche Arbeit Alpirsbach 1933–2003. Lit, Münster 2003, ISBN 3-8258-6792-7. S. 51 Gemeinsam mit ihm versteckte sie während der Zeit des Nationalsozialismus in ihrem Pfarrhaus in Wankheim Juden, die durch das Berliner „Büro Grüber“ vermittelt wurden, und reichte sie an andere Pfarrhäuser weiter (Württembergische Pfarrhauskette).
Ehrungen 1979: Bundesverdienstkreuz am Bande (17. Mai 1979)Auskunft Bundespräsidialamt 1991: Gerechte unter den Völkern
Literatur Kurt Oesterle: „Nur wer für die Juden schreit, darf gregorianisch singen!“: ein Porträt des Pfarr-Ehepaars Richard und Hildegard Gölz. In: Helfer im Verborgenen. Heidelberg 2012, S. 137–150.
Einzelnachweise
Kategorie:Ehepartner einer berühmten Person Kategorie:Gerechter unter den Völkern (Deutschland) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Person des Christentums (Württemberg) Kategorie:Württemberger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1892 Kategorie:Gestorben 1986 Kategorie:Frau