Erich Später (* 1959) ist ein deutscher Historiker und Journalist.
Werdegang und Tätigkeit Erich Später absolvierte eine Buchhändlerlehre und studierte dann in Berlin sowie Saarbrücken Germanistik und Geschichte.
Später arbeitet für die Heinrich-Böll-Stiftung Saar e. V.Über die Heinrich Böll Stiftung Saar. Abgerufen am 30. Januar 2013. „Mitarbeiter: Erich Später“. und schreibt Beiträge für die Zeitschrift Konkret sowie die Saarbrücker Hefte. Er schreibt Artikel und Bücher über die Geschichte der deutschen Minderheiten in Europa sowie ihre Beteiligung an der NS-Kriegs- und Vernichtungspolitik.Hans-Hermann Kotte: „Konzentration auf Steinbach lenkt ab“. In: Frankfurter Rundschau, 11. Februar 2010. Die Verbrechen der Deutschen in der besetzten Tschechoslowakei sind hierbei sein Spezialgebiet. Ferner recherchiert er über die Politik und Vergangenheit der deutschen Vertriebenenverbände.Erich Später: Schleyers Gattin. In: Kontext: Wochenzeitung, 19. September 2012, abgerufen am 30. Januar 2013.
Schriften
Kein Frieden mit Tschechien. Die Sudetendeutschen und ihre Landsmannschaft. Konkret Literatur-Verlag, Hamburg 2005, ISBN 3-930786-43-5. Villa Waigner. Hanns Martin Schleyer und die deutsche Vernichtungselite in Prag 1939–1945. Konkret Literatur-Verlag, Hamburg, 2009, ISBN 978-3-930786-57-2. Der dritte Weltkrieg. Die Ostfront 1941–45. Conte Verlag, St. Ingbert 2015, ISBN 978-3-95602-053-7.
Aufsätze
Hitlers Schreck. In: Konkret, Heft 2/2003. Das Wort des Führers ist unser Befehl. Heinrich Schneider, ein deutscher Patriot. In: Saarbrücker Hefte, Nr. 89, Frühjahr 2003 (über Heinrich Schneider). Gez. NSDAP, SA und SS. Die „Charta der Heimatvertriebenen“ gilt als moralische Grundlage der Planungen für das „Zentrum gegen Vertreibungen“. Sie wurde von Nazis verfaßt und unterzeichnet. In: Konkret, Heft 4/2004. Deutsch ist die Saar! 50 Jahre Saar-Referendum. In: grün: konkret (Fraktionszeitschrift Bündnis 90/Die Grünen Saarbrücken), Nr. 2/2005, S. 18–19 (PDF; 733 kB). Ein Ehrenmann. Die beispielhaft endlose Karriere des sudetendeutschen Nazis Siegfried Zoglmann. In: Konkret, Heft 9/2005. „Vollkommen rehabilitiert“. In: Konkret, Heft 2/2006. Volk Nr. 20. In: Konkret, Heft 10/2006. Wie viele Nullen hat der BdV? Erfolg für eine militante Revanchistentruppe: Der Bund der Vertriebenen darf die Zahl seiner Sitze im Rat der „Vertriebenenstiftung“ verdoppeln – obwohl die Zahl seiner Mitglieder schrumpft. In: Konkret, Heft 3/2010. Zur Geschichte des JAFK. In: Konkret, Heft 9/2012, S. 22–24.
Weblinks
Literatur von und über Erich Später im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Hans-Hermann Kotte: „Konzentration auf Steinbach lenkt ab“. In: Frankfurter Rundschau, 11. Februar 2010. (Interview mit Erich Später u. a. zu Erika Steinbach) Martin Jander: Eine Opfermythologie. Erich Später analysiert engagiert die Kontinuität völkisch-rassischer Ideologie in der Sudetendeutschen Landsmannschaft. In: die tageszeitung, 19. November 2005. Erich Später: Überfall auf die Sowjetunion - Ein Vortrag von Erich Später auf Einladung des DGB. Veröffentlicht am 16. November 2017.
Einzelnachweise
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